Jordanien plant Kanal zwischen Totem und Rotem Meer

03.01.2009
Jordanien plant Kanal zwischen Totem und Rotem Meer admin 03.01.2009

 Der amerikanische Politiker Lyndon LaRouche hat seit den 70er Jahren einen kriegsverhindernden "Oasenplan" für den Nahen Osten gefordert, der langfristig für alle Nationen der Regionen das wirtschaftliche und politische Hauptproblem der Region löst, nämlich eine sichere Wasserversorgung zu gewährleisten. Diese jordanische Initiative kann zu gar keinem besseren Zeitpunkt kommen, weil sie exemplarisch zeigt, welche Projekte möglich sind, wenn der politische Wille vorhanden ist.

Am 26. Dezember 08 kündigte Adnan Zoubi, Sprecher des jordanischen Wasserministeriums, an, daß die jordanische Regierung einen $ 4,4 Mrd. teuren Kanal zwischen Rotem Meer und Totem Meer vorschlägt, der sich über 110 Meilen erstrecken und mehrere Millionen Kubikmeter Meerwasser pro Tag in das dahinschwindende Tote Meer leiten soll. Derzeit senkt sich der Wasserspiegel des Toten Meers hauptsächlich wegen des Wasserverbrauchs in der Landwirtschaft mehrere Fuß pro Jahr. Der Plan würde außerdem die Nutzung der Wasserkraft beinhalten, die aufgrund des Höhenunterschieds der beiden Gewässer mittels Turbinen in Strom umgewandelt und zur Wasserentsalzung genutzt werden könnte, um damit dem Frischwasserbedarf nachzukommen. Eine Machbarkeitsstudie für das Projekt wurde erteilt.

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