Kandidat für den
Wahlkreis 160 (Dresden I) und Spitzenkandidat der sächsischen Landesliste zu
den Bundestagswahlen.
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In den letzten Jahren wurde es immer offensichtlicher, daß
Deutschland Spielball der Geschichte geworden ist: von einer schlimmen
Katastrophe in die nächste, ohne zu reflektieren, wie es dazu kam. Obwohl die
gefährlichen Dogmen der „freien" und zügellosen Marktwirtschaft
zusammenbrachen, will man bis heute in den Regierungen und Parteien nicht
zugeben, daß eine Reihe katastrophaler Fehler begangen wurden. Darüber hinaus
versucht man die jetzige Krise mit denn Mitteln zu beenden, die in die Krise
führten. Wir sollten aus den Fehlern lernen, unsere Grundansichten überprüfen
und über den Tellerrand schauen.
Ich kandidiere, weil
ich die Auffassung vertrete, daß die Geschichte von Deutschland nicht im Museum
enden muß, sondern daß wir in der Lage sind, die Geschichte wie ein Bildhauer
zu formen.
Ich bin in Rochlitz am Fuße eines Vulkans geboren und
gelernter Beton- und Stahlbetonbauer. In meiner frühen Jugend bekam ich das
Schicksal der Wiedervereinigung zu sehen: das Abwandern der Nachbarn und
Bekannten, die Arbeitslosigkeit und vor allem der dadurch ausgelöste
Pessimismus. Es wurden riesige „Shopping-Center" aus dem Boden gestampft, wo man nun Produkte aus Drittländern kaufte. Das
Frustrierende allerdings kam später, als ich diese Center auch noch mitbauen mußte.
Dadurch verschwanden natürlich die traditionsreichen Unternehmen &
Geschäfte, was die Arbeitslosigkeit ansteigen ließ. Kulturell gesehen machte
sich die Ansicht breit: „Lebe jetzt, denn du weißt nicht was morgen
kommt".
Kurz gesagt: die großen Hoffnungen, die die Bürger mit der
Wiedervereinigung hatte, zerplatzten wie
eine Seifenblase. Ich denke, daß die Geschichte an einen Punkt angekommen ist,
wo das heutige System wie 1989 die DDR am Ende ist. Aber heute besteht die Chance, eine
Gesellschaftsordnung zu etablieren, die wirklich gerecht ist, und dafür setzte
ich mich ein.
Wie soll so eine
neue gerechte Ordnung aussehen?
Das heutige System ist nicht nur moralisch bankrott, sondern
auch finanziell. Durch die Verstaatlichung der
Milliarden an Spielschulden müssen jetzt die
Bürger die Zeche zahlen und sich die Schulden vom Mund absparen. Eine neue gerechte
Ordnung würde damit anfangen, daß die Banken wieder wohlstandsfördernde
Institutionen wie etwa Krankenhäuser oder Kitas werden. Das muß mit einem
Konkursverfahren eingeleitet werden, wo nur die wirklich normalen Bankgeschäfte weitergehen können und die
Hochrisikogeschäfte verboten werden. Daraufhin kann der kriminelle Teil der
Schulden ersatzlos gestrichen werden. Die sehr großzügigen Bankenrettungspakete
belaufen sich in Europa auf etliche Billionen Euro und allein der sächsische
Bürger muß für die Sächsische Landesbank mit 2,75 Milliarden Euro geradestehen.
Ich denke, wir müssen jetzt mehr ausgeben um wirklich zu sparen, das heißt mit einer Investitionsoffensive der Wirtschaft
einen Kickstart verleihen und alle Wirtschaftsbereiche, die notwendig sind,
wiederbeleben. Das alles kann die Massenarbeitslosigkeit endgültig besiegen,
dazu muß aber das Bankensystem mit dem Staat zusammenarbeiten, um wirklich nur
dem Gemeinwohl zu dienen. So läge einer gerechten Welt, in der es sich lohnt zu
leben, nichts mehr im Weg.
Also seien sie kein Pessimist! Wählen
sie mich, der eine Vision hat, wie die Welt mal aussehen soll.
Danke.