Zum Glück sind noch einige kluge Köpfe im Land der Dichter und Denker übrig geblieben, die nicht zusehen wollen, wie Deutschland sich in eine Insel verwandelt, auf der ewig um Wind gejagt und Sonnenstrahlen eingefangen werden, während drum herum die Welt einer hoffnungsvollen Zukunft der Entwicklung entgegenschreitet.
So räumt Prof. Karl-Hartmut von Wangenheim aus Jülich in seinem Leserbrief in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) unter der Überschrift "So sicher sind unsere Kernkraftwerke" mit den gängigen Gegenargumenten auf und gibt einen Hinweis, wie die Zivilisation überleben kann. Er entzieht dem übertriebenen Pessimismus der Kernkraftgegner den Boden, indem er schreibt:
"Ein Weg aus dieser immer deutlicher werdenden Energiefalle bei gleichzeitiger Schonung der Reserven an fossiler Energie wäre, so weit möglich, alle Elektroenergie durch Kernkraftwerke (oder durch erneuerbare Energie bei positiver Energiebilanz) zu erzeugen …"
Ein weiterer Leser schreibt: "Wenn weitere Kernkraftwerke abgeschaltet werden sollen, obwohl in vielen anderen Staaten die Laufzeiten verlängert oder neue Kernkraftwerke gebaut werden, dann hat die Politik offensichtlich Knappheiten und erhebliche Preissteigerungen auf den Energiemärkten verdrängt."
Außerdem sprachen sich laut FAZ der Wirtschaftsminister Schleswig-Holsteins, Werner Marnette (CDU), der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Hubertus Schmoldt, sowie der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelkammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, für die Kernenergie aus. (SPD-Mitglied) Schmoldt habe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung gesagt, "es sei an der Zeit, in der SPD, aber auch innerhalb des DGB, die immer noch stark verbreitete Betonmentalität beim Thema Kernkraft aufzubrechen.’"
Kanzlerin Merkel hatte der Bild am Sonntag erklärt, daß sie die Forderung mancher Politiker ablehne, den Ausstieg aus der Kernenergie ins Grundgesetz zu schreiben. Scheint nach dem deutlichen ‚Nein‘ der Iren zum EU-Vertrag auch Frau Merkel zu dämmern, daß man nicht so leicht mit willkürlichen Verfassungsänderungen davonkommt?
Die Folgen der Abhängigkeit von spekulativen Ölpreisen, die auf anglo-holländischen Märkten festgelegt werden, wie politische Instabilität in armen und wirtschaftlicher Schaden in reichen Ländern, zeigen deutlich, daß in einer Welt mit 6,5 Milliarden Menschen, Energiesicherheit nicht Meinungs- sondern Überlebenssache ist. Nur mit stets höheren Energie-Flussdichten, wie sie die Kernenergie als bisher höchste kommerziell einsetzbare Form ermöglicht, wird es in Zukunft möglich sein, die Menschheit vor Hunger, anderen Katastrophen und Nöten zu befreien.
Die bis heute andauernde Hysterie, die um Tschernobyl aufgebaut wurde, und die Halbwahrheit von "begrenzten Ressourcen" wurde von der BüSo über Jahrzehnte detailliert widerlegt. [url:“http://www.solidaritaet.com/neuesol/energie.htm]Ausführliche Hintergründe[/url] kann man dazu auch in der Wochenzeitung [url:“http://www.solidaritaet.com/neuesol/energie.htm]"Neue Solidarität"[/url] nachlesen.