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Konferenz zur Landbrücke verabschiedet „Kiedrich-Resolution"

[i]Die
350 Teilnehmer der Konferenz des Schiller-Instituts in Kiedrich h[/i][i]aben
am 16. September einsti[/i][i]mmig die[/i][i] folgende Resolution verabschiedet.[/i]

 

„Die Teilnehmer der Konferenz des Schiller-Instituts in Kiedrich
verurteilen einmütig alle Pläne, einen militärischen Angriff auf die
Republik Iran zu führen. Ein solcher Angriff hätte verheerende Folgen
für den Weltfrieden und würde die Zivilisation in ein neues finsteres
Zeitalter zurückwerfen.

Die Folgen wären weitaus schlimmer als jene des Irakkriegs, der bereits
zur schlimmsten strategischen Katastrophe in der Geschichte der USA
geworden ist.

Wir verweisen auf die Erklärungen des Vorsitzenden der Internationalen
Atomenergiebehörde (IAEA), El Baradei, der jüngst darauf hinwies, daß
ihn die Medienkampagne gegen den Iran ungut an die Lügen erinnerten,
die zum Irakkrieg führten.

El Baradei teilte außerdem mit, daß in den jüngsten Verhandlungen mit
Iran ein Durchbruch erzielt worden sei, viele wichtige Fragen seien
beigelegt worden, und man habe sich auf einen Rahmen geeignet, in dem
alle verbleibenden Fragen bis November diesen Jahres gelöst werden
sollen.

Im 21. Jahrhundert sind Kriege überholt und kein Mittel mehr, um
Konflikte zu lösen. Konflikte müssen durch wirtschaftliche
Zusammenarbeit entsprechend der Idee einer Prinzipiengemeinschaft nach
dem Grundsatz des Westfälischen Friedens über das Interesse des anderen
beigelegt werden.

Das Hauptthema der Konferenz des Schiller-Instituts in Kiedrich Mitte
September drehte sich um die Notwendigkeit, eine gerechte neue
Weltwirtschaftsordnung in naher Zukunft zu errichten. Angesichts des
fortgeschrittenen Zerfallszustands des Weltfinanzsystems ist es
vordringlich, daß die Regierungen und Parlamente der Nationen dieser
Welt die Frage des Wiederaufbaus der Realwirtschaft auf die
Tagesordnung setzen.

Auf einer Konferenz über den Bau eines Transportkorridors zwischen
Sibirien und Alaska über die Beringstraße im April diesen Jahres in
Moskau wurde einen zentrales Projekt behandelt, aus dem ein globales
System von Verkehrs- und Entwicklungskorridoren hervorgehen kann, um
die souveränen Nationalstaaten dieser Welt auf friedliche Weise zu
vereinigen. Die neue Weltwirtschaftsordnung muß den Wiederaufbau der
Realwirtschaft in den Vordergrund stellen, damit alle heute lebenden
Menschen Zugang zu den nötigen physischen und wirtschaftlichen Mitteln
erhalten und die Armut in kürzestmöglicher Zeit überwunden wird.

Die Eurasische Landbrücke als Kernstück dieser neuen
Weltwirtschaftsordnung ist eine Entwicklungsperspektive für das 21.
Jahrhundert und wird die Periode der Barbarei beenden, in der Konflikte
zwischen Völkern durch Krieg ausgetragen wurden. Die weltweite
Landbrücke wird eine Methode der Kriegsvermeidung durch friedliche
Wirtschaftskooperation für die kommenden Ziele der Menschheit
begründen.

Wir, die Konferenzteilnehmer, rufen die Regierungen der Welt auf, sich
dieses Programm auf der kommenden Generalversammlung der Vereinten
Nationen zueigen zu machen.

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