In ihrem Artikel vom 14.8. warnte Helga Zepp-LaRouche vor einer schnellen Eskalation zum Krieg in der Ukraine, wo Victoria Nuland die Politik diktiert. Ähnlich äußerte sich Bundesaußenminister Steinmeier am 16.8. in Bild am Sonntag, wo er die Lage in der Ostukraine als „explosiv“ bezeichnet: wenn die beiden Seiten nicht verhandelten, könne jederzeit eine neue Runde militärischer Eskalation beginnen.
In ihrem Artikel vom 14.8. warnte Helga Zepp-LaRouche vor einer schnellen Eskalation zum Krieg in der Ukraine, wo Victoria Nuland die Politik diktiert. Ähnlich äußerte sich Bundesaußenminister Steinmeier am 16.8. in Bild am Sonntag, wo er die Lage in der Ostukraine als „explosiv“ bezeichnet: wenn die beiden Seiten nicht verhandelten, könne jederzeit eine neue Runde militärischer Eskalation beginnen.
Das Kiewer Parlament hat bekanntlich den Text des Minsker Abkommens einseitig so geändert, daß eine Umsetzung praktisch unmöglich wird. Zuletzt gab es eine Eskalation der Angriffe der ukrainischen Armee auf Donezk mit 60-80 Beschüssen pro Tag, was nahe an der Schwelle zum Krieg liegt. Am 3. und 4.8. hat Kiew die Verhandlungen von Untergruppen der Minsk-Kontaktgruppe, bei denen es um den Rückzug von Waffen bis zu 100 mm Kaliber von der Frontlinie ging, zum wiederholten Male abgesagt.
Der Vertreter der Volksrepublik Donezk in der Minsk-Gruppe, Denis Puschilin, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur TASS: „Kiew ist sich wahrscheinlich darüber bewußt, daß ein Scheitern des Minsk-Prozesses Krieg bedeutet, nicht nur im Donbaß, sondern es bedeutet vielleicht den großen Krieg“. Gleichzeitig veranstalten Milizen des Rechten Sektors Demonstrationen, in denen Präsident Poroschenko als Verräter beschimpft wird, weil er mit den „Separatisten“ verhandelt.
Der Analyst Michael Kofman vom Kennan-Institut forderte in einem Artikel in The National Interest vom 14.8., der Westen müsse mehr tun, um die Lage im Donbaß zu entspannen, sonst sei „eine Wiederaufnahme des Krieges wahrscheinlich“. Und Christian Neumann von der Gruppe Darmstädter Signal hat darauf aufmerksam gemacht, daß das Parlament in Kiew bereits am 4.6. ein Gesetz verabschiedet hat, welches die Präsenz ausländischer Truppen und sogar die Stationierung von Kernwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen in der Ukraine erlaubt.