Kriegshysterie gegen Rußland offenbart Kollaps des Westens – Deutschland muß runter von der Titanic!

01.09.2014
Kriegshysterie gegen Rußland offenbart Kollaps des Westens – Deutschland muß runter von der Titanic! admin 01.09.2014

Wer auf das massive Medientrommelfeuer über eine angebliche „russische Invasion“ in der Ukraine seit Donnerstag hereinfällt – die selbst die OSZE bestreitet -, verpasst die wichtigsten Entwicklungen weltweit: das Entstehen der neuen Weltwirtschaftsordnung souveräner Nationen, die auf Frieden und Aufbau gerichtet ist, also die Dynamik der Zusammenarbeit der BRICS-Nationen (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) und ihrer Verbündeten.



Wer auf das massive Medientrommelfeuer über eine angebliche „russische Invasion“ in der Ukraine seit Donnerstag hereinfällt – die selbst die OSZE bestreitet -, verpasst die wichtigsten Entwicklungen weltweit: das Entstehen der neuen Weltwirtschaftsordnung souveräner Nationen, die auf Frieden und Aufbau gerichtet ist, also die Dynamik der Zusammenarbeit der BRICS-Nationen (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) und ihrer Verbündeten. Hier einige Beispiele allein aus den letzten Tagen, über die Sie mit Sicherheit nichts in den deutschen Zeitungen oder im Fernsehen gelesen oder gehört haben:

Der russische Präsident Putin traf sich am 28.8. mit dem südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma zu Gesprächen über die Vertiefung der Zusammenarbeit beider BRICS-Länder. Russland übernimmt nächstes Jahr den Vorsitz der BRICS-Nationen von Brasilien. Bei dem Treffen wurde die Bedeutung dieser Allianz besonders hervorgehoben. Konkret ging es neben Handels- und Investitionsprojekten und Sicherheitsfragen auch um Russlands Zusage für Hilfe beim Aufbau des südafrikanischen Nuklearprogramms.Südafrika bat Rußland ebenso um Hilfe für Friedensmissionen Südafrikas auf dem afrikanischen Kontinent, einschließlich Unterstützung für akutes Krisenmanagement (ACIRIC).

Am 29. August reiste der iranische Außenminister Zarif nach Moskau, um die Ausweitung von Nahrungsexporten und internationale Atomsicherheitsfragen zu besprechen. Der russische Minister für Wirtschaftsentwicklung besuchte Myanmar, um die Zusammenarbeit mit den ASEAN-Staaten zu intensivieren.

In China fand währenddessen ein Treffen der Stabschefs der Shanghai Cooperation Organization (SCO) statt, unter Teilnahme des russischen Stabschefs Gerassimov. Offizielle Themen auf der Tagesordnung waren die Situation in Afghanistan und in Südwestasien.

Der chinesische Außenminister sprach sich mit seinem argentinischen Amtskollegen ab, um die weiteren Schritte nach Präsident Xi Jinpings Besuch im Juli in Lateinamerika zu erörtern. Dabei ging es auch um die aktuelle argentinisch-chinesische Zusammenarbeit gegen die Geierfonds.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow unterstrich in einem Interview am 27.8. mit Russia Today, daß Lateinamerika eine der „Hauptsäulen der Neuen Weltwirtschaftsordnung sein wird“. Russland kooperiere mit allen Nationen Lateinamerikas, aber besonders mit Brasilien, Argentinien, Kuba, Chile, Peru und Venezuela. Die Region arbeite mit viel Energie auf eine multipolare Welt hin. Bei seinem „historischen“ Besuch Mitte Juli beim BRICS-Gipfel habe Präsident Putin umfangreiche Gespräche mit vielen Regierungschefs der Region geführt, wobei es um Bereiche „von großem gegenseitigen Interesse“ ging, wie Energie, Transport, Verteidigung, Luftfahrt und Schwerindustrie. Russland unterhalte bereits Beziehungen zu den einzelnen lateinamerikanischen Länder und ihren vielfältigen regionalen Allianzen und werde diese jetzt mit häufigeren offiziellen Treffen vertiefen.

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi nahm die Einladung der brasilianischen Präsidentin Dilam Roussef zu einem Staatsbesuch nach Brasilien Anfang Oktober nach den dortigen Präsidentschaftswahlen an. Die Landwirtschaftsminister beider Länder trafen sich am 27.8. in Ägypten, um die Vertiefung bilateraler landwirtschaftlicher Beziehungen zu verhandeln. Brasilien hat seine Getreideproduktion in den letzten 12 Jahren von 96 Millionen Tonnen pro Jahr auf 200 Millionen Tonnen steigern können und ist bereit, seine Expertise mit Ägypten zu teilen. Präsident Al-Sisi unterstrich, man wolle mit Brasilien in allen Bereichen zusammenarbeiten, mit Schwerpunkt auf Handel, Landwirtschaft und wissenschaftlicher Forschung.

Soweit diese Liste von Beispielen konstruktiver Zusammenarbeit von Nationen, die sich mühelos jeden Tag fortsetzen lässt. Warum erfährt der Normalbürger in Deutschland nichts darüber? Warum heißt es jeden Tag gebetsmühlenartig, Putin sei „isoliert“?

Die gegenwärtige Hysterie und unverantwortliche Kriegshetze der NATO- und EU-Führung ist gegen die BRICS-Allianz und ihr Potential für die Zukunft gerichtet. Das transatlantische Finanzsystem ist bankrott und hat der realwirtschaftlichen Aufbauperspektive der BRICS-Nationen außer Chaos, Enteignung und Zerstörung nichts entgegenzusetzen. Und diese Realität läßt sich nicht mehr verbergen.

Der Spiegelkolumnist Georg Diez schrieb jetzt in einem – ansonsten hysterischen Artikel gegen eine mögliche Zusammenarbeit mit dem „Diktator“ Assad gegen die ISIS-Kämpfer -, das Gerede vom „Westen“ sei zunehmend nur noch eine „Chiffre für Macht und Interessen“, während die Substanz bröckele und Geschlossenheitspropaganda gegen äußere Gegner im Stile Huntingtons verbreitet werde. Einerseits beschwöre man die westliche „Wertegemeinschaft“ in der Außenpolitik, anderseits zeigten sich die maßgeblichen Politiker des Euroraums aber als Besatzung eines sinkenden Papierschiffchens, wie jetzt auf dem Cover des Economist. Und er kommt zu der brillianten intellektuellen Erkenntnis, beides habe wohl etwas miteinander zu tun. Die Schwäche des Westens sei „real“, sie zeige sich in Ferguson/USA, in Madrid, in Lampedusa, Berlin, und in einer perspektivlosen Jugend.

Lyndon LaRouche fand dafür am 29.8. allerdings noch viel treffendere Worte. Er bezeichnete die westlichen Regierungen als „Gespenster“, die hysterisch ohne Ressourcen und Perspektive da sitzen. Am besten sollten sie sich gleich selbst aus dem Verkehr ziehen.

Jetzt geht es um die neue konstruktive Perspektive für die Welt, die bereits existiert. Statt wie vor 100 Jahren gleichgeschaltet für ein bankrottes westliches Finanzsystem in den nächsten – diesmal thermonuklearen Weltkrieg gegen Rußland – zu marschieren, müssen wir in Deutschland aufhören, uns wie das Kaninchen von der Schlange einschüchtern zu lassen: Raus aus dieser NATO, und dem EU-Empire! Schließen wir uns dem neuen Aufbaubündnis souveräner Nationen für Entwicklung an, das bereits von der Hälfte der Weltbevölkerung unterstützt wird. Lassen wir uns hingegen zum willfährigen Handlanger machen, werden alle Opfer unserer Vorfahren für eine bessere Welt umsonst gewesen sein. Und das ist nicht akzeptabel. Unterstützen Sie also jetzt die BüSo, um diesen Kampf zum Guten zu entscheiden!

Elke Fimmen, stellvertretende Bundesvorsitzende

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