LaRouche analysiert Veränderung bei Wahl in New Hampshire
Während der letzten Tage der Vorwahlkampagne in New Hampshire war eine deutliche Veränderung in Hillary Clintons Kampagne und ihrer Herangehensweise sichtbar, was zu ihrem Wahlsieg am 8. Januar führte. Sie nahm ihre Kampagne selbst in die Hand und sprach erfolgreich einige der entscheidenden wirtschaftlichen Fragen, mit denen die Nation und die 80% der zunehmend ärmeren Bevölkerung konfrontiert sind, an. Dabei ging vor allem um die Welle von Zwangsvollstreckungen, die die Nation heimsucht. Clintons Wahlsieg in New Hampshire setzte diese Frage auf die Tagesordnung, so daß sich alle anderen Kandidaten nun darauf beziehen müssen.
Lyndon LaRouche begrüßte am Tag nach der Wahl diese Entwicklung als strategische Veränderung. Damit bestünden Chancen, die Lage in den USA herumzureißen, was auch für die Weltpolitik entscheidend ist. Das setze aber voraus, sich seiner Herangehensweise anzuschließen. So könne man das Problem der Zwangsvollstreckungen nicht als isolierte „Subprime-Krise" betrachten. Damit solle nur von der Wirklichkeit des globalen Finanzkollapses abgelenkt werden. Hillary habe völlig recht, wenn sie ein Moratorium auf Zwangsvollstreckungen fordere. Das werde jedoch nur einem Ansatz wie dem von ihm vorgeschlagenen (HBPA-) Gesetz funktionieren, das eine Brandmauer schafft, um das Bankensystem und die produktive Wirtschaft vor dem globalen Finanzkollaps zu beschützen. Das gesamte Finanzsystem kollabiert, und demzufolge könne es nur eine Lösung geben, wenn das gesamte System verändert wird. Es sei von entscheidender Bedeutung, was in den USA geschehe, denn aus Europa heraus könne das Problem nicht gelöst werden.
LaRouche nahm in seiner Analyse vor allem den unglaublichen Schwindel aufs Korn, den die Washington Post und andere nationalen wie internationalen Medien durchgezogen hatten – einschließlich der Bild-Zeitung. Diese Medien taten alles, die Menschen mit der bewußten Lüge plattzumachen, Obama läge 10-13% vor Hillary Clinton, und diese habe bereits die Wahlen verloren. Sie behaupteten, Obama habe bereits gewonnen – nicht, er werde gewinnen! Sie taten so, als sei die Wahl bereits gelaufen, während sie noch gar nicht stattgefunden hatte. Die „Lügenpresse" veröffentlichte manipulierte „Resultate", um Leute in Panik zu versetzen. Das sei nicht zugunsten von Obama geschehen. Das Ziel sei vielmehr gewesen, so LaRouche, zuerst Hillary Clinton aus dem Weg zu räumen, und später Obama wie „benutztes Toilettenpapier" zu entsorgen, wenn die britisch-imperialen Finanzinteressen die Zeit für „Benito" Blomberg für gekommen hielten.
LaRouche forderte, die Washington Post und andere Medien wegen vorsätzlichen Wahlbetrugs anzuklagen. Sie hätten willentlich und mit böser Absicht falsch berichtet und Ergebnisse veröffentlicht, bevor die Stimmen überhaupt abgegeben waren. „Der Versuch, Hillary Clinton in die Enge zu treiben, ging nach hinten los. Damit ist der Weg zur Diktatur nicht so bequem vorgezeichnet, wie geplant. Bloomberg ist keineswegs eine sichere Option. Die Lage hat sich plötzlich geändert, und es gibt eine Chance, die USA wieder zur Vernunft zurückzuführen – wenn wir es richtig anstellen." Das bedeute, in den USA konsequent weiter für das HBPA-Gesetz zu organisieren und die Bevölkerung über die Natur der gegenwärtigen weltweiten Wirtschaftskernschmelze aufzuklären.
In New Hampshire tat die LYM genau das: sie intervenierte seit kurz vor Weihnachten in mehr als zwanzig Wahlveranstaltungen, verteilte Tausende von Broschüren und anderes Material und erzielte damit einen klaren politischen Effekt.