Der amerikanische Ökonom und führende Demokrat Lyndon
LaRouche hat in den letzten Tagen wiederholt die Regierung Bush dafür
angegriffen, daß sie den Rauswurf des pakistanischen Präsidenten Pervez
Musharraf tatenlos hingenommen habe. Er bezeichnete das ganze sei ein „britisch-saudisches
Manöver, welches gegen die U.S.A. selbst gerichtet" sei.
Am vergangenen Dienstag, dem 19. August, griff auch der bekannte russische Fernsehkommentator
Mikhail Leontjew dieses Thema im 1. Programm des russischen Fernsehens auf, als er sagte, es
gebe das sprichwörtliche „verrückte Imperium, das Psycho-Imperium. Dem letzten Beispiel dieses Wahnsinns liefern
die Vorgänge in Pakistan."
Ein zweiter Sprecher fuhr fort: "Neun Jahre lang war Pervez Musharraf
der Staatschef von Pakistan, Amerikas
strategischem Verbündeten in der Region und die einzige Atommacht in der
islamischen Welt. Nach dem 11. September unterstützte Musharraf trotz der
vorherrschenden Stimmung den Kampf der U.S.A. gegen Al-Kaida und die Taliban im
benachbarten Afghanistan. Er unterdrückte Kundgebungen von radikalen Islamisten
in seinem Land. Jetzt mußte er im Zuge der durch die Vereinigten Staaten
aufgezwungenen Demokratisierung seinen Hut nehmen, was jetzt schon zur
Destabilisierung und einer sehr ernsthaften Krise in Pakistan geführt hat."
Leontjew darauf: "Musharraf war die einzige Führungspersönlichkeit, die
in einem extrem komplexen Land wie Pakistan die Stabilität wahren, radikale
Islamisten in Schranken halten, und auch die Kontrolle des atomaren Potentials
garantieren konnte. Die korrupten Anführer der sogenannten Opposition, die aus
der amerikanisch-englischen Retorte stammen, hassen sich gegenseitig und sind
nicht in der Lage, auch nur eine der genannten Aufgaben zu gewährleisten. In
der Sicht verantwortlicher amerikanischer Analysten ist die pakistanische
[Atom-]Bombe viel gefährlicher als die nicht-existente iranische. Wer bekommt
sie in die Finger und was passiert dann?
Das sind Fragen von nicht gerade
geringer Priorität in dieser dichtbevölkerten Region. Darüber sollten die
europäischen Partner der Vereinigten Staaten nachdenken, nicht über das Jammern
eines geschlagenen, paranoiden georgischen Mannes."
LaRouche bezeichnete diese Analyse als „ziemlich akkurate Beschreibung der
ganzen Situation." Für ihn sei die ganze Sache offensichtlich gewesen, vor
allem aufgrund von Diskussionen mit verschiedenen Leuten. „Durch das Zugeständnis,
Musharraf fallenzulassen, aktivierte man zu dem bereits vorhandenen Schlamassel
alle anderen Instabilitäten." Er betonte: „Natürlich ist Pakistan eine
Atommacht, aber wichtiger ist, daß die ganze Sache von den Saudis eingefädelt
wurde. Das muß betont werden! Das ist eine anglo-amerikanisch-saudische
Operation."
Die saudische [Prinz]Bandar-„Al-Yamamah"-Operation sei der „Schlüssel" zu
den Schwierigkeiten der ganzen Region,
weil die Saudis das Zentrum dieses Destabilisierungsprozesses seien. Die
Bush-Familie sei diesen saudischen Kreisen noch einiges schuldig, und so reiche
„die Korruption direkt bis zur Regierung der Vereinigten Staaten. Die
Bandar-Saudi-Operation und die Bush-Verbindungen zu ihr müssen unbedingt
beachtet werden."
Dann gebe es außerdem „all diese anderen britischen Operationen, wie in
Georgien", erklärte LaRouche. Es sei erstaunlich, wie man den Obama-Unterstützer
George Soros in die Mitte von allem gesetzt habe. LaRouche bezeichnete ihn als
einen „universellen Strohmann, wie der universelle Staubsauger, der in jedem
Teil der Welt auftaucht." Er gehöre zum britischen Geheimdienst, und operiere
direkt mit dem Außenministerium, als „einer ihrer offensten Agenten, absolut
schamlos…. „
"Offen gesagt", so LaRouche, „stehen wir kurz vor dem Dritten
Weltkrieg, einem atomaren Dritten Weltkrieg." Die ganze Welt könne „in einen atomaren
Flächenbrand schlittern, größtenteils durch Fehlkalkulation; durch eine
Kombination von Schrecklichkeit (bewußtem Terror) und Fehlkalkulation." „Der
Bastard Hitler" habe seine Taten mit vollem Bewußtsein verübt, aber „diesen
Typen" sei noch nicht mal klar klar, was sie anrichten.
"Leontjew hat recht; es ist absolut korrekt", schloß LaRouche. "Er
hat nur diesen einen Teil ausgelassen: das Ungeheuer, mit dem wir es hier zu
tun haben, wird von der London-Saudi-Operation, die mit BAE in Verbindung
steht, bestimmt, einem kontrollierenden Faktor des amerikanischen Verhaltens.
Man braucht gar keinen Präsidenten Barack Obama, weil die Präsidentschaft in
Wahrheit die saudische Monarchie ist. Das Weiße Haus ist ein Ableger davon."