Der Wirtschaftswissenschaftler und Staatsmann Lyndon LaRouche reiste am 20.
September nach Rom um dort mit Regierungsvertretern seinen Vorschlag zum Umgang mit der Finanzkrise zu
diskutieren. Diesem Vorschlag nach sollen die Regierungen mit der Schaffung von „Brandmauern" zum
Schutze der Bevölkerungen und jeweiligen Wirtschaften vor den Folgen dieses
internationalen Zusammenbruchs eingreifen. Sein Besuch folgte auf
seine Rede während der historischen Konferenz des Schiller-Instituts über ein
Neues Bretton Woods und die Infrastrukturentwicklung der Eurasischen
Landbrücke. Wenige Tage zuvor hatte er sich [url:"news/larouche-nur-zinssenkung-ist-schlimmer-als-zinsanhebung"]geäußert[/url], die hyperinflationäre Zinssenkung
der Federal Reserve sei das einzige, was in dieser Krise schlimmer sein könnte
als die Zinsen anzuheben.
LaRouche präsentierte dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des
italienischen Parlamentes die Prinzipien seines Vorschlages einer „Brandmauer für
die Wirtschaft", die in dem von seiner Organisation [url:"http://www.larouchepac.com/]LaRouche PAC[/url] zirkulierten
[url:"news/larouche-fordert-gesetz-zum-schutz-von-eigenheimbesitzern-und-banken"]Gesetz zum Schutz der Heimeigentümer und Banken[/url] Ausdruck finden. Am Tage zuvor
hatte er sich mit Regierungsvertretern und Parlamentsabgeordneten individuell
treffen und besprechen können. Er wurde von dem Ausschuss aufgefordert, seine
Rolle im erfolgreichen Kampf gegen George Bushs Versuch, die Sozialversicherung
in den USA zu privatisieren, darzustellen. Darüber hinaus wurde er gefragt, wie
jener Kampf mit der heutigen globalen Krise zusammenhänge, und er beschrieb im
Detail wie die Mobilisierung zur Rettung der Autoindustrie von ihm angeführt
wurde. Der Kongress hatte dann in dieser Sache mit katastrophalen Folgen
kapituliert.
LaRouche betonte, dass die Regierungen sich Maßnahmen zum Schutze und
zur Förderung des Gemeinwohls verschreiben müssen, anstatt den Hedgefonds nach
dem Mund zu reden, wenn Sie noch einen Deut Glaubwürdigkeit behalten wollten.
Schließlich war es die wahnsinnige Spekulation eben dieser Hedgefonds, die diese
Banken- und Finanzkrise verursachte. Der Vorsitzende des Ausschusses bat darum,
die Gesetzesvorlage und Dokumentation zum Zusammenbruch des Finanzsystems erhalten
zu dürfen. Als Ergebnis seines Besuches in Rom wird zur Zeit an einer Anwendung
LaRouches Vorschläge für Italien gearbeitet, das heißt, es gibt Anstrengungen von
engagierten Politikern eine „Brandmauer" für die italienische Wirtschaft zu
schaffen.
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