Der amerikanische Ökonom Lyndon LaRouche veröffentlichte am 6. November nachmittags das folgende Memorandum:
"Alle Verhandlungen, die das gegenwärtige Weltfinanzsystem betreffen, sind eine empörende Zeitverschwendung, wenn sie nicht darauf beruhen, das gegenwärtige Weltwährungs- und Finanzsystem durch ein Konkursverfahren zu führen. Dieses muß durch ein Kreditsystem nach dem Vorbild der betreffenden Vorschriften der US-Bundesverfassung ersetzt werden. Jede vorgeschlagene Reform, die den Rahmen der bestehenden Währungs- und Finanzsysteme nicht verläßt, ist in ihrer Konsequenz ein Akt des Wahnsinns."
Er fügte hinzu, jeder konträre Ansatz sei „gleichbedeutend damit, zur Heilung gegen das weltwirtschaftliche Äquivalent einer neuen Beulenpest-Pandemie Kopfschmerztabletten zu verschreiben". Falls die für die Aufgabe vorgeschlagenen Experten dem nicht zustimmen, sei es dringend erforderlich, daß sie ihr Verständnis zwischen dem 11. und dem 18. November grundlegend verbesserten.
Für den 11. November hat Lyndon LaRouche vor kurzem ein Treffen ausgewählter und geeigneter Persönlichkeiten vorgeschlagen, mit der Absicht, grundlegende Prinzipien zu entwickeln, die angesichts des gegenwärtigen weltwirtschaftlichen Kollapsprozesses der amerikanischen Regierung und anderen Institutionen vor dem Gipfeltreffen der G-20 vorgelegt werden sollen. Die Zielrichtung ist, die notwendige Zustimmung des amerikanischen Präsidenten für die sofortige Einleitung einer globalen Wirtschaftsreform zu erreichen, die sich im Einklang mit der ursprünglichen Absicht von Präsident Franklin D. Roosevelt in Bretton Woods befindet. Als Vorbereitung dazu hatte LaRouche am 1. November ein Arbeitsthesenpapier veröffentlicht, das man im englischen Wortlaut auf [url:“http://www.larouchepac.com/]http://www.larouchepac.com/[/url] nachlesen kann. Für den 18.November ist eine internationale Internetkonferenz in Washington angesetzt.