Der Ökonom und Staatsmann Lyndon LaRouche bezeichnete die panische 3/4 % – Zinssenkung der amerikanischen Zentralbank FED am 22. Januar als Auslöser einer unmittelbar bevorstehenden "Hyperinflation" von der Art, wie jene, die im Jahre 1923 Deutschland zerstörte. LaRouche hat die einzig vernünftige Alternative vorgeschlagen: eine zweigleisige Zinspolitik, die einerseits Niedrigzinskredite für produktive Wirtschaftstätigkeit und Wachstum bereitstellt, andererseits aber hohe Zinsraten für die Masse an Spekulationsschulden festlegt. Der jetzige Kurs der FED ist allein auf die Rettung der Spekulanten auf Kosten der Realwirtschaft ausgerichtet.
Auf die zweite große Zinssenkung binnen 8 Tagen, gefolgt von dem Versprechen der Zentralbank für weitere Zinssenkungen in der unmittelbaren Zukunft, antwortete LaRouche wie folgt: "Bush und Bernanke sind drauf und dran, den Dollar zu versenken. Das muß ganz klar gesagt werden, und diese Politik muß aufgehalten werden. Präsident Bush gehört erneut in die Rehabilitation. Diese Politik bedeutet die Wiederkehr der Situation 1923 in Deutschland. Es ist absoluter Wahnsinn für irgendeine Regierung, das hinzunehmen oder dem zu folgen."
"Salopp gesagt", meinte LaRouche, "spinnen diese Typen. Es sieht vielleicht danach aus, daß sie auf eine hyperinflationäre Nullzinspolitik hinarbeiten, aber sie werden den Weg dahin nicht überleben. Und auch unser Land wird auf der Strecke bleiben."
"Diese Krise hat gezeigt, daß der Präsident der Vereinigten Staaten verrückt ist. Er wirbt für ‚Ezra Pounds Dollar‘. Er gehört ins St. Elizabeth-Hospital!" (Der faschistische Dichter Ezra Pound machte sich zum berüchtigten Sprachrohr für Mussolini; er unterstützte die britische Dollar-Theorie des "echten Geldes" – auch noch, nachdem er in die St. Elizabeth-Heilanstalt in Washington, D.C. eingeliefert worden war.)
Die gestrige Zinssenkung der FED um ein halbes Prozent wurde von weiteren inflationären "Stimulanz"-Vorschlägen seitens des Kongresses begleitet, einschließlich eines neuen Vorschlags des Vorsitzenden des Finanzausschusses im US-Senat, Max Baucus.