Die internationalen Zentralbanken befinden sich in einer immer gravierender werdenden Zwickmühle. Einerseits müßten sie angesichts der galoppierenden Inflation bei der Kostenentwicklung die Zinsen erhöhen, andererseits würde das
die Schuldenprobleme von Staaten und den meisten Großbanken, Hedgefonds usw. zur Explosion bringen.
In diesem Zusammenhang wies Lyndon LaRouche vor kurzem darauf hin, daß innerhalb der US-Notenbank (Federal Reserve) ein Kampf um die Zinssätze stattfinde. Er betonte, daß es nicht ausreiche die Zinsen zu senken oder anzuheben, sondern die Federal Reserve müsse umgehend ein zweigleisiges
Kreditsystem unter Kontrolle der Bundesregierung einführen. Die Fed muß niedrige Zinssätze für produktive Kredite (Investitionen) festsetzen, während die Sätze für spekulative Zwecke auf ein Niveau steigen sollten, daß sie praktisch uninteressant werden. Nur so können die Finanzmärkte stabilisiert werden. Es ist unmöglich die Massen von schlechten Schulden weiterhin zu
bedienen. Das zweigleisige Kreditsystem würde die Spotmärkte in Amsterdam und London sowie Spekulanten wie Soros unverzüglich und hart treffen. Gleichzeitig müßte die "Brandschutzmauer", wie sie in LaRouches Gesetz zum Schutz der Eigenheimbesitzer und Banken vorgeschlagen wird, umgesetzt werden.
Diese Maßnahmen würden sofort von den Regierungen von Rußland, China, Indien sowie bestimmten Institutionen in Europa unterstützt werden. Es würde auch in Interesse der Mehrheit der Bürger sein, die jetzt die Effekte der Hyperinflation hart zu spüren bekommen.