Während Bankiers und andere Entscheidungsträger in Panik versuchen, das untergehende Bankensystem mit inflationären Methoden zu retten, hat der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige demokratische Präsidentschaftskandidat Lyndon LaRouche am 28. Juli folgende Stellungnahme abgegeben:
"Jeder, der weiterhin diese hyperinflationären Rettungsaktionen unterstützt, ist klinisch wahnsinnig. Wir haben eine allgemeine Zusammenbruchskrise mit dem Finanzkrach in vollem Gange. Notverkäufe und Geldspritzen können nicht mehr funktionieren und werden das ganze nur noch verschlimmern. Die einzige Lösung besteht in einem staatlichen Bankrottverfahren, den erprobten verfassungsmäßigen Methoden des Amerikanischen Systems der Ökonomie, um uns aus dieser Krise zu retten."*
LaRouche fügte hinzu, daß seine Organisation eine Untersuchung begonnen hat, um die Verantwortlichen für diese Notverkäufe und Geldspritzen zu identifizieren, um sie ihrer Ämter zu entheben. In seinem Angriff auf das am 25. – 26. Juli vom US-Kongress verabschiedeten Rettungspakets hatte LaRouche bereits gesagt: "Diese Idioten wollen den Dollar versenken." Daher handelten die Verantwortlichen gegen ihren Eid, das Interesse der USA und die US-Verfassung zu verteidigen.
LaRouche hatte seine jüngste Internetkonferenz am 22. Juli genau der Klärung dieser Zusammenhänge gewidmet, und dort ausführlich seinen dreistufigen Lösungsplan vorgelegt.
* Das Amerikanische System der politischen Ökonomie wurde ursprünglich von Alexander Hamilton, Matthew Carey, Abraham Lincoln, und Friedrich List repräsentiert. Im Gegensatz zur britischen Freihandelslehre konzentiert es sich auf die Entwicklung der physischen Ökonomie und der produktiven Kräfte der Nationen. In dieser Tradition standen auch die Maßnahmen von Franklin D. Roosevelt und seinem New Deal, der das Gemeinwohl, wie in der amerikanischen Verfassung verlangt, zur Überwindung der großen Weltwirtschaftsdepression in den Mittelpunkt rückte.