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LaRouche: Nur Zinssenkung ist schlimmer als Zinsanhebung

 Wenige Stunden vor der Erklärung der Komission für Offene Märkte (FMOC - eine Einrichtung der Federal Reserve), die Leitzinsen um 0,5 Prozentpunkte zu senken, warnte Lyndon LaRouche mit Nachdruck, daß die Federal Reserve damit Selbstmord beginge.

LaRouche sagte: "Die Interventionen der Bank of England und des US-Finanzministers Paulson sind rein politischer Natur. Es ergibt keinen Sinn. Ein zu hoher Zinssatz ist das schlimmstmögliche für das System, aber eine Senkung des Zinssatzes ist auch das schlimmstmögliche für das System – deswegen wird nur eine Brandmauer funktionieren. Die einzige Antwort auf diese Situation ist, das wertlose Papier einzufrieren."

"Monetaristische Theorie," fuhr LaRouche fort, "kann in einer Zeit wie dieser nichts bewirken. Seid keine Affen – oder Monetaristen! Es ist wahnsinnig, Geldpolitik auf eine Situation wie der gegenwärtigen bei der Bank Northern Rockanzuwenden. Paulson verlangt Notverkäufe und Mervyn King verlangt etwas vollkommen Widersprechendes. Sie widersprechen einander und, was noch wichtiger ist, sie widersprechen der Realität.

Wir brauchen in dieser Situation eine selektive Steuerpolitik: man besteuere diejenigen, die es benötigen, bis es nicht mehr geht – ich meine diejenigen, gegen deren Impulse zu spekulieren nur Besteuerung helfen kann. Und denjenigen, welche sich zu Langzeitinvestitionen zur Förderung von Infrastruktur und dem Wiederaufbau der produktiven Wirtschaft bereit erklären erteilt man Steuervergünstigungen."

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