LaRouche: psychologisches Profil von Cheney „extrem plausibel“

13.07.2007
LaRouche: psychologisches Profil von Cheney „extrem plausibel“ admin 13.07.2007

Am 11. und 12. Juli veröffentlichte Truthout.org eine zweiteilige Serie von Artikeln mit dem Titel „Die Psychologie von Dick Cheney“ ([url:“http://www.truthout.org/docs_2006/071107B.shtml]Teil 1[/url] – [url:“http://www.truthout.org/docs_2006/071207B.shtml]Teil 2[/url]) von Dr. John P. Briggs, einem pensionierten Psychotherapeuten, und Dr. John P. Briggs II, Professor an der Universität von West-Connecticut, der sich auf den kreativen Prozeß spezialisierte. Lyndon LaRouche kommentierte, die in den Artikeln präsentierte Expertenansicht sei sehr plausibel und stimme mit seiner eigenen Einschätzung von Cheneys Geisteszustand überein.

In seiner Analyse sagte LaRouche, diese Veröffentlichung sei wichtig, um sowohl den Präsidenten als auch den Zombie, der ihn steuert, zu verstehen. Er glaube, daß die Leser kein Problem mit der Beschreibung haben werden, daß Lynne Cheney ihren Ehemann wie eine Bauchrednerpuppe kontrolliert, und unterstreicht, die Autoren hätten völlig recht, wenn sie schreiben, die Kontrolle in dieser Beziehung liege nicht bei Dick Cheney, sondern bei seiner Frau. LaRouche drückte es wie folgt aus: „Wenn ich eine solche Frau hätte, oder eine solche Frau mich kontrollierte, dann würde ich mich dafür schämen. Lynne Cheney sollte wegen moralischer Defekte an den Hersteller zurückgeschickt werden.“

Das Profil der beiden Autoren basiert auf Interviews mit Cheneys Freundin aus Schulzeiten, Stubenkameraden an der Yale Universität, schriftlichen Berichten und anderen Quellen. Sie beschreiben, wie Dick Cheney, vollkommen von Lynne Anne Vincent (heute Lynne Cheney) abbhängig ist. Es ist ihre Ambition, die ihn dominiert, und wogegen er impotent rebellierte, indem er von der Yale Uni rausgeworfen wurde, zu Trinken anfing, mehrfach wegen Alkohols am Steuer festgenommen wurde und als bloßer Leitungswärter arbeitet. Wie die Autoren schreiben „kann er keinen eigenen Antrieb finden. Lynne hat den Antrieb.“ Erst als Lynne ihm „das letzte Ultimatum stellte: Werde etwas in der Welt, oder es ist aus zwischen uns – wie er dies selbst beschrieben hat,“ habe sich alles für ihn geändert.

Die Autoren beschreiben, wie er „seine Passivität überwindet, indem er Aktivität und Zweck von außen in sich hinein fließen läßt. Jetzt, da Lynnes Wind seine trägen Segel füllt, stellt er fest, daß er sich bewegen kann.“ Von diesem Zeitpunkt an sei Cheneys gesamte Karriere von der Anwendung „des Musters seiner Beziehung zu Lynne auf die Beziehungen zu seinen politischen Förderer bestimmt.“ Er ist der „Meister-Handlanger“. Er ist ein „Lakai“, ein Allzweckdiener des mächtigen Chefs, ganz gleich, ob dies Rumsfeld, oder der Fraktionsvorsitzende Bob Michel, George Bush Sr., die großen Herren von Halliburton oder George W. Bush ist. Er macht sich erst nützlich, dann unverzichtbar.“

Cheneys gesamte Pathologie sei Ausdruck seiner verstörten Ambivalenz: „Existiere ich als eine selbstständige eigene Identität, oder ist meine Identität vollkommen von der Bindung an eine stärkere Person abhängig?“ Daher rühre auch seine Besessenheit mit Autorität, Geheimnistuerei, Angst, Wut und Aggression, Lügen, Täuschung, unmoralischem Verhalten, Impulsivität und dem Versuch, seiner untergeordneten Position zu entfliehen.

Was die Beziehung zwischen Cheney und Bush betrifft, so sind die Autoren der Meinung, daß Bush „ein wirkungsvoller emotionaler Tyrann“ ist, und daß Cheney „mit dem Präsidenten eine Variation seines Verhältnisses mit seiner Frau Lynne konstruiert hat.“ Cheney bewohnt eine operationelle Welt. „Natürlich steckt der Teufel im Detail, und da das genau der Ort ist, wo Cheney wohnt, so erscheint er wie der Teufel. Auf einer subtileren Ebene hat Cheney sein Vasallenverhältnis zu Bush in eines der gegenseitigen Abhängigkeit geformt.“ „In Cheneys Fall führen seine zugrundeliegende Passivität und die Lösung durch Abhängigkeit und seine Sehnsucht nach Autorität zu einem Netz von heimlichen Handlungen und raffinierten Kriegslisten… Bushs Vater suchte einen Verwalter, und fand stattdessen einen Mann, der die Fehlfunktionen seines Sohnes nur verschlimmern sollte.“

Was natürlich in dieser Analyse ausgelassen wurde, ist der letztendliche steuernde Faktor: Die anglo-holländische Fraktion, die wiederum Lynne Cheney kontrolliert. LPAC, EIR und die BüSo in Deutschland sind nach wie vor der Antrieb für die Aufdeckung dieses Einflusses auf die USA.

Scroll to Top