Der amerikanische Politiker Lyndon LaRouche ging gestern auf das CNN-Interview mit Vladimir Putin ein, in dem dieser die Vereinigten Staaten beschuldigt hatte, hinter dem georgischem Angriff auf
russische Friedenstruppen und die Bevölkerung in Süd-Ossetien zu stecken. Putin hatte behauptet, er habe Beweise, daß amerikanische Militärberater mit georgischen Spezialeinheiten im Kampfeinsatz gegen russische Friedenstruppen verwickelt gewesen seien. Diese Handlungen können laut Putin nur das Ergebnis von Befehle auf höherer Ebene gewesen sein.
Während er den von Putin präsentierten Tatsachen zwar zustimmte, bot LaRouche nichtsdestrotrotz eine entscheidende Klärung des Sachverhalts an. Er betonte, es sei falsch, dies als eine amerikanische Operation zu betrachten. Die bestimmende Politik komme von britischer Seite, die in den USA durch einen ihrer wichtigsten Aktivposten im Weißen Haus handele, Vizepräsident Dick Cheney. LaRouche: "Cheney ist nachweislich ein Werkzeug der Fraktion in Großbritannien, die eine Konfrontation Rußlands mit den Vereinigten Staaten hin zu einem Dritten Weltkrieg in Gang setzen will."
Das müsse verstanden werden, wenn Premierminister Putin und andere, wie General Ivashov, den strategischen Hintergrund dieser
Provokationen richtig einschätzen wollten, sagte LaRouche. Cheney sei eine "britische Marionette" und die georgische Provokation "eine strategische Operation der Briten, unter Einsatz hochrangiger amerikanischer Agenten." Putins Fakten seien richtig, aber seine Analyse "nicht korrekt", solange er den entscheidenden britischen Faktor ausklammere.
LaRouche warnte davor, daß John McCain und Barack Obama sich vermutlich diesem Provokationskurs anschließen würden; Obama wegen seiner engen Beziehungen und Loyalität zu George Soros, der für das britische Außenministerium arbeite, und McCain, da er ideologisch für diese Art von britisch-gesteuerter Provokation empfänglich sei.
LaRouches endete seine Analyse mit der Feststellung, daß es die Absicht dieser britischen Kriegsfraktion sei, "die Welt an den Rand einer neuen Kubakrise zu bringen, wobei sie diese Politik durch amerikanische Operationen unter ihrer Kontrolle durchführen, bei der unser Vizepräsidenten Dick Cheney im Zentrum steht."