Lyndon LaRouche gab Ljudmila Tschernowa von RIA Novosti am 14. April ein 12minütiges Interview. Anlaß dazu war ein Artikel in dem US-Magazin Foreign Policy von Colum Lynch vom 10. April mit dem Titel „Exklusiv: UN deutet an, daß Rußland und seine Verbündeten die Sezessions-Abstimmung der Krim manipuliert haben“, dessen Zusammenfassung eines angeblich „unabhängigen“ UN-Berichtsentwurfs RIA Novosti bestreitet. Im Rahmen ihres Berichts hierzu zitiert RIA Novosti dann LaRouches Aussagen:
Lyndon LaRouche gab Ljudmila Tschernowa von RIA Novosti am 14. April ein 12minütiges Interview. Anlaß dazu war ein Artikel in dem US-Magazin Foreign Policy von Colum Lynch vom 10. April mit dem Titel „Exklusiv: UN deutet an, daß Rußland und seine Verbündeten die Sezessions-Abstimmung der Krim manipuliert haben“, dessen Zusammenfassung eines angeblich „unabhängigen“ UN-Berichtsentwurfs RIA Novosti bestreitet. Im Rahmen ihres Berichts hierzu zitiert RIA Novosti dann LaRouches Aussagen:
„Ein bekanntgewordener UN-Bericht, der andeute, daß Rußland das Referendum auf der Krim im vergangenen Monat manipuliert habe, sei ein vollkommener Schwindel und Propaganda, die internationalen Zwecken diene, sagte der achtmalige amerikanische Präsidentschaftskandidat Lyndon LaRouche am Dienstag gegenüber RIA Novosti. ,Hier wird ein bestimmtes Spiel gespielt, mit der Absicht, Rußland die Schuld dafür zuzuschieben, daß ein Weltkrieg in Gang gesetzt wird’, erklärte LaRouche, und fügte hinzu, daß die Ukraine vor allem von Nazis kontrolliert werde, die von den USA, Großbritannien und anderen Teilen Europas unterstützt würden, und diese Dominanz führe in Richtung eines thermonuklearen Krieges.
,Wir sind jetzt in einer Zeit der Provokationen… in der sich das Volk der Ukraine unter einem faschistischen Terrorregime befindet. Die herrschenden Kräfte dort sind in Geheimdienstkreisen wohlbekannt als Produkte des Nazisystems von Adolf Hitler’, sagte LaRouche.
Der Experte warf dem US-Präsidenten vor, Nazigruppen in der Ukraine zu unterstützen, obwohl es Opposition gegen diese Beteiligung von Amerikanern gebe. Im März schrieb LaRouche einen offenen Brief an den Kongreß, in dem er die Absetzung von Präsident Barack Obama forderte.“
In seinen Antworten hob LaRouche die Gefahr eines vom Britischen Empire geschürten thermonuklearen Krieges hervor, sowie die Notwendigkeit, nicht auf die Propaganda und die Provokationen als lokale Phänomene zu reagieren. In seiner wöchentlichen Diskussion mit den Mitgliedern des LaRouchePAC Policy Committee kommentierte LaRouche das Interview: „Ich habe zu verstehen gegeben, daß man die folgende Tatsache hervorheben muß: würde Obama des Amtes enthoben, gäbe es wahrscheinlich keine Gefahr eines thermonuklearen Krieges.“
Ein vollständiges Transkript des 12-minütigen Interviews finden Sie auf der Internetseite des LaRouche-Aktionskomitees unter http://larouchepac.com/node/30488.