LaRouche zu Rußlands Anerkennung von Südossetien und Abchasien

27.08.2008
LaRouche zu Rußlands Anerkennung von Südossetien und Abchasien admin 27.08.2008

Nachdem sich am Montag beide Kammern des russischen Parlaments einstimmig für die Anerkennung von Abchasien und Südossetien als unabhängige Nationen ausgesprochen hatten, waren die Regierung der westlichen Welt scheinbar überrascht, als der russische Präsident Medwedew diese Entscheidung offiziell im Namen der russischen Regierung unterstützte.

Der amerikanische Politiker Lyndon LaRouche dagegen zeigte sich keienswegs überrascht. Er sagte, es habe vom russischen Standpunkt in der gegenwärtigen Lage "keinen Grund mehr gegeben, die Unabhängigkeit nicht anzuerkennen." 

Offenbar wollten die Bevölkerungen der beiden Länder nicht länger mit Georgien verbunden sein, besonders in der jetzigen Lage, in der es keine Anzeichen für eine Veränderung der gegenwärtigen georgischen Regierung gebe. LaRouche sagte, seiner Ansicht nach habe man es in Georgien mit "einer kriminellen Regierung von Gnaden des George Soros und des britischen Geheimdiensts" zu tun. Diese vertrete nicht wirklich die Interessen der Georgier.  Dieses Regime werde von außen unterstützt und solange es an der Macht sei, gebe es offenbar "keinen Grund, warum die Menschen dieser Gebiete irgendwas mit Georgien zu tun haben wollten."

In der Geschichte Rußlands seien Ossetien und Abchasien autonome Regionen gewesen. Ihre Nähe zu Georgien habe auf guten Beziehungen zu der Regierung beruht. Nach den jetzigen Verbrechen gegen die Menschlichkeit an der Bevölkerung Ossetiens und den Drohungen gegen Abchasien aber hätten die Menschen dort Angst und wollten mit Georgien nichts zu tun haben. "Was ist daran falsch?", fragte LaRouche. 

"Und wenn irgendjemand in den Vereinigten Staaten damit ein Problem hat," schloß LaRouche, "sollten sie der Wahrheit über die georgischen Kriegsverbrechen gegen das Volk Südossetiens ins Gesicht sehen."

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