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LaRouche: sieben der acht demokratischen Präsidentschaftskandidaten fallen beim Cheney-Test durch

27. April (LPAC) - Im Anschluß an die vom US-Fernsehsender [i]MSNBC [/i]übertragene Debatte zwischen den acht Kandidaten der Demokratischen Partei für die Nominierung zur Präsidentschaftswahl, erklärte Lyndon LaRouche, daß "sieben von acht den Cheney-Test nicht bestanden haben". LaRouche bezog sich auf eine vom [i]Federal News Service[/i] veröffentlichte Abschrift des Dialog zwischen [i]MSNBC[/i]-Moderator Brian Williams und den acht Kandidaten:

"Williams: Bitte heben Sie die Hand: Ist jemand auf der Bühne bereit, bei den Bemühungen des Kongressabgeordneten Kucinich, Vicepräsident Cheney des Amtes zu entheben, mitzuwirken? (niemand hebt die Hand) Bei dieser Reaktion, Herr Abgeordneter, stellt sich die angemessene Frage: ist dies die richtige Art und Weise, öffentliche Zeit und Energie im Kongreß einzusetzen?"

"Abgeordneter Kucinich: Dies ist eine Taschenbuchausgabe der Verfassung, die ich bei mir trage, da ich einen Eid geleistet habe, die Verfassung zu schützen. Wir haben hier heute abend eine Menge Zeit verbracht, über Irak und Amerikas Rolle in der Welt zu sprechen. Dieses Land wurde aufgrund von Lügen ein einen Krieg verwickelt. Dieses Land wurde in einen Krieg verwickelt aufgrund von Lügen über Massenvernichtungswaffen und der Verbindung von Al-Kaida zúm Irak, die es nicht gab zu der Zeit, als wir einmarschiert sind.

Ich will klarmachen, daß Herr Cheney dafür zur Rechenschaft gezogen werden muß. Er fabriziert schon den Grund für einen Krieg gegen den Iran. Also, wir müssen uns für diese Verfassung einsetzen, wir müssen die Verfassung schützen und verteidigen. Und dieser Vizepräsident hat die Verfassung gebrochen..."

LaRouche, der erste prominente Demokrat, der die Amtsenthebung Cheneys forderte, und zwar bereits im August 2002, unterstützte Kucinichs Amtsenthebungsresolution, wobei er hinzufügte, die Entfernung Cheneys aus seinem Amt sei die einzige Wirksame Maßnahme, einen weiteren sinnlosen und zerstörerischen Krieg - diesmal gegen Iran, und möglicherweise auch gegen Syrien - zu verhindern. "Wenn das Thema Krieg und Frieden so deutlich auf dem Tisch liegt, und so viele meiner demokratischen Freunde nicht mal mehr die simple moralische Courage zeigen, im Sinne ihres geleisteten Eides zu handeln, dann fürchte ich um das Überleben dieses Landes." LaRouche griff auch die Republikaner im Kongress an, weil sie es versäumt haben, die Cheney-Angelegenheit anzupacken, und sich stattdessen auf geringere Maßnahmen konzentrieren, die darauf abzielen, die Bush-Regierung für die nächsten 20 Monate "unter Kontrolle zu behalten."