LaRouche über Oklahoma-Treffen: ‚Eine Wahlveranstaltung für Bloomberg‘

08.01.2008
LaRouche über Oklahoma-Treffen: ‚Eine Wahlveranstaltung für Bloomberg‘ admin 08.01.2008

Das von den ehemaligen Senatoren Sam Nunn (D-Georgia) und David Boren (D-Oklahoma) organisierte Treffen in der University of Oklahoma war eine reine Wahlkampfveranstaltung für die vorbereitete unabhängige Präsidentschaftskandidatur des New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg, lautet Lyndon LaRouches Einschätzung. Ein Journalist der ‚New York Post‘ vor Ort berichtete, er hätte von Bloombergs Leuten gehört, daß dieser nicht antreten würde, sollte Obama weiterhin gut im Rennen liegen. Dazu sagte LaRouche, das bestätige seine Ansicht, daß Obama aufgebaut würde, um im richtigen Moment abgesägt zu werden, um den Weg für eine Bloomberg-Kandidatur frei zu machen.

Boren, Nunn und fünfzehn weitere prominente politische Personen, die an diesem Treffen teilgenommen hatten, unter ihnen auch Bloomberg selbst, beteten nach dem Treffen lediglich Platitüden über die Notwendigkeit von Überparteilichkeit in der amerikanischen Politik herunter, sagten aber wenig von Substanz. Der anwesende EIR-Reporter Harley Schlanger charakterisierte die hochgradig manipulierte öffentliche Veranstaltung als Betrug. Anstatt die reale Krise des kollabierenden Finanzsystems anzusprechen, riefen die Teilnehmer mit aufgeblähten Phrasen über Haushaltskürzungen zum Krieg gegen das Gemeinwohl der amerikanischen Bevölkerung auf. Boren ging sogar so weit, zu behaupten, die  Sozial- und Krankenversicherung werde innerhalb der nächsten zehn Jahre die gesamten Steuereinnahmen der US-Bundesregierung verbrauchen. Solche Aussagen dienen normalerweise dazu, die Durchsetzung brutaler Sparmaßnahmen gegenüber der Bevölkerung durchzusetzen.

Nachdem LaRouche von diesen Äußerungen hörte,  sagte er: "Diese Leute  sollten für die Folgen der Politik unter den Regierungen Nixon, Ford und Carter verantwortlich gemacht werden. Die Probleme wurden durch politische Veränderungen während der Nixon- und Carter-Präsidentschaft geschaffen; durch die Auflösung des Bretton Woods Systems und das Programm der Trilateralen Kommission. Will man tatsächlich etwas tun, dann muß man zugeben, daß man einen Fehler gemacht hat und ihn berichtigen: d.h. die Globalisierung rückgängig machen und den Klimawandel-Schwachsinn beenden." LaRouche merkte an, daß bei dem Oklahoma-Treffen eine unglaubliche Menge Mist produziert wurde. "Es sind gar keine Kühe zu sehen. Wie zum Teufel haben die so viel Mist erzeugen können?", fragte er.

Weder Boren, noch irgend ein anderer der Teilnehmer sprach über den Finanzkollaps oder erwähnte auch nur die Zwangsvollstreckungskrise. "Sie wissen alle Bescheid", so LaRouche. "Das ganze Finanzsystem bricht zusammen. Das ist ein globales, kein U.S.-Phänomen. Es wurde zwischen 1970 und 1981 in Gang gebracht, nach 1987 fortgesetzt und unter George W. Bush bis ins Extrem getrieben. Das muß rückgängig gemacht werden. Die Wähler haben einen Fehler gemacht; sie haben diese Dummköpfe gewählt."

Etwa 50 der Teilnehmer des Treffens erhielten Kopien von LaRouches Statement zum Bankenkrach und den HBPA-Gesetzesentwurf; vier der Sprecher erhielten Literaturpakete über den Finanzkrach und darüber, was nun zu tun ist.

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