Die soeben gestartete Bodeninvasion israelischer Truppen wurde von Lyndon LaRouche umgehend als "eine weitere, gescheiterte anglo-saudische Operation" eingestuft. LaRouche wiederholte seine Aussage, daß die ganze Militäroperation Israels im Gaza-Streifen eine "komplette Wahnsinnstat" sei und fügte hinzu: "Das zeigt, daß es immer noch ein paar Israelis gibt, die darauf bestehen, Handlanger der Briten zu sein."
Amerikanische Geheimdienstquellen bestätigten, daß der Anführer der Likud-Partei, Benjamin Netanyahu, der bei den Wahlen im Februar für das Amt des Premierministers kandidiert, die Olmert-Regierung seit Tagen wegen der fehlgeschlagenen, achttägigen Luftattacke provoziert und anstachelt, da diese unzulänglich sei, die Hamas aus dem Gaza-Streifen zu entfernen. LaRouche meinte dazu: "Netanyahu ist typisch für diejenigen Israelis, die sich voll und ganz in den Händen der Briten befinden. Netanyahu ist der lebende Inbegriff des britischen Agenten Jabotinsky. Kein vernünftiger Israeli und kein vernünftiger Araber würde sich diesem Wahnsinn anschließen, außer durch intensive Manipulation der Briten und ihrer saudischen Partner."
Amerikanische Militärstrategen, die von E.I.R. in den letzten Stunden kontaktiert wurden, stimmten zu, daß dieser Schritt Israels verrückt ist. Ein pensionierter Nahost-Spezialist bemerkte, daß Israels Operation zum Scheitern verurteilt sei, außer man wäre bereit, die Hamas im Häuserkampf aus dem Gaza-Streifen bis ans Mittelmeer (!) zu entfernen. "Und ich glaube einfach nicht, daß das israelische Militär dafür vorbereitet oder fähig ist. Die Israelis glauben immer noch, man könne die Hamas soweit terrorisieren, aufzugeben."
LaRouche beschrieb den israelischen Angriff als einen "weiteren Truman-Fehlschlag". Der ehemalige amerikanische Präsident Harry Truman stimmte einer Aufteilung Palästinas zu – gegen die vehementen Einwendungen von General George Marshall, der vor den Konsequenzen einer Ablehnung eines einzigen, binationalen palästinensischen Staates warnte.