Hillary Clinton sei, so LaRouche, jetzt das einzige Hindernis für eine von der Finanzwelt angestrebten Präsidentschaft des New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg. Und wörtlich fuhr er fort: „Ein Blick auf die anderen Kandidaten zeigt, warum. Obama kann jederzeit durch einen klassischen Skandal zu Fall gebracht werden, wie die [url:“news/obama-retzko-skandal-britischer-presse“]britischen Schlagzeilen[/url] zeigen. John McCain ist ein alter und kranker Mann. Jeder, der in den letzten Wochen seine Kampagne verfolgt hat, sieht seine gesundheitlichen Probleme. Er hält wahrscheinlich nur mit Steroiden oder ähnlichem durch, wird es aber nicht bis November schaffen. Einige von Bloombergs größten Unterstützern, wie Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger und Senator Joe Lieberman, unterstützen McCain nur vorübergehend, um nach seinem Fall Bloombergs korporativistische Kampagne zu starten.“
Bei den Demokraten hülfen vor allem [url:“news/larouche-kennedy-lasst-maske-fallen“]Senator Ted Kennedy[/url] und Caroline Kennedy Obama, seien aber eigentlich durch und durch Unterstützer von Bloomberg. LaRouche: „Obamas Aufgabe ist es, Hillary Clinton aus dem Rennen zu werfen und dann selbst über den Rezko-Skandal zu stolpern, um den Weg für Bloomberg frei zu machen. Man braucht sich nur Bloombergs außen- und sicherheitspolitische Beraterin Nancy Soderberg anzuschauen. Als langjährige wichtige Mitarbeiterin von Ted Kennedy steht ihre Loyalität zu diesem Teil des Kennedy-Apparates außer Zweifel; und letztendlich wurde das Kennedy-Kartell finanziell von Felix Rohatyns Lazard Frère geführt.“
LaRouche hat in den letzten Wochen wiederholt gewarnt, daß Bloomberg von der anglo-amerikanischen Finanzwelt mit einem Programm des Korporativismus im Stile Mussolinis ins Rennen geschickt würde, dessen wesentlichsten Elemente radikale Sparpolitik und rigides Durchgreifen seien – eine Art neuer Faschismus.
Wenn Bloomberg gegen Clinton bei den Wahlen im November antrete, würde Hillary Clinton „ihn zum Frühstück verspeisen“, kommentierte LaRouche am 5. Februar.
Dies jedoch bedeute, unterstrich LaRouche, daß Hillary Clinton ein Angriffsziel für Rohatyn, Shultz und ihre Londoner Freunde sei. „Diese werden kein Mittel scheuen, um sie aus dem Rennen zu werfen. Wenn Hillary Clinton ausgeschaltet ist, ist die USA praktisch am Ende und der Zusammenbruch des Finanzsystems wird den Planeten in ein anhaltendes dunkles Zeitalter werfen.“
Die einzige Frage ist, ob der unvermeidbare Zusammenbruch durch eine Reorganisation des Weltfinanzsystems, wie Lyndon LaRouche sie vorschlägt, aufgefangen wird oder es zu einem unkontrollierten Zusammenbruch der Zivilisation kommt.
Lyndon LaRouche erinnerte in diesem Zusammenhang an die führende Rolle von George Schulz und Felix Rohatyn, bei der Unterstützung des blutigen Putsches von Pinochet in Chile.