LaRouche warnt: Führende Russen gehen zu selbstgefällig mit der Realität der Weltwirtschaftskrise um

21.01.2008
LaRouche warnt: Führende Russen gehen zu selbstgefällig mit der Realität der Weltwirtschaftskrise um admin 21.01.2008

Vor zwei Jahren hatte Dmitri Medvedev, jetzt führender Kandidat für die Nachfolge Putins als Präsident Russlands,  als einer der ersten offen davon gesprochen, daß die weltweite Finanzkrise ein bestimmender strategischer Faktor während der kommenden Jahre sein werde.

Jüngst hat Medvedev jedoch in seiner Einschätzung dieser Krise daneben getroffen. Auf einer Reise in Westsibirien in der letzten Woche sprach er darüber,  daß die Entwicklung eines russischen Hypothekenmarktes wegen der weltweiten Kreditklemme nur langsam vonstatten gegangen sei, so die Nachrichtenagentur Prime-TASS. „Wir wollen hoffen, dass in diesem Jahr solche Prozesse handhabbar werden oder weltweit gar nicht auftreten, so daß wir die Situation hier verbessern können", sagte Medvedev.

„Sie sollten die systemische Natur der Krise nicht übersehen!" sagte Lyndon LaRouche, als er von den Bemerkungen Medvedevs hörte. In ähnlicher Weise bezeichnete er einige Aussagen zum „wirtschaftlichen Erfolg" der Russen im Jahr 2007 als „ungerechtfertigte Prahlerei", da diese – wie der russischen Führung ja durchaus bekannt ist -, auf die spekulative Preisexplosion bei Erdgas und Erdöl zurückzuführen sind.

Scroll to Top