Der amerikanische Staatsmann Lyndon LaRouche warnte die Kräfte im Vereinigten Königreich, die mit dem Gedanken spielen, die US-Untersuchungen der Schmiergeldpraktiken und weiterer Gesetzesverstöße des Rüstungsgiganten BAE zu stoppen, daß die Vereinigten Staaten von Amerika eine souveräne Nation sind und daß die Untersuchung im nationalen Interesse im Sinne der Ereignisse des Jahres 1776 läge.
„Einige Leute in London mögen es nicht verstehen, daß die Vereinigten Staaten entgegen ihrer offenbar anhaltenden Wünsche keine britische Kolonie sind. Das hörte mit der Unabhängigkeitserklärung 1776 auf…
Die Sache ist folgendermaßen: Die US-Regierung ist souverän und hat das Recht, eine vollständige Untersuchung durchzuführen“, sagte LaRouche. „Einige Leute in London mögen bisher noch nicht verstanden haben, daß die Vereinigten Staaten mit der Unabhängigkeitserklärung souverän wurden, und daß sie souverän bleiben werden, trotz einiger Unregelmäßigkeiten zwischendrin. Deshalb haben die Vereinigten Staaten, wenns die Vorwürfe gegen BAE eine internationale Affäre betreffen, die die berechtigten Interessen der Vereinigten Staaten berührt, ein vollständiges, souveränes Recht, dies zu untersuchen oder anzufechten.“
LaRouche betonte, diese Aussage zur Souveränität der USA komme direkt von ihm selbst, und er warnte davor, daß „die weitere Existenz oder der Fall der neu begildeten Regierung Brown in Großbritannien davon abhängen dürfte, ob sie sich in Bezug auf diesen Fall der Lage gewachsen zeigt. Vielleicht dürfte der Aufstieg und Fall der Regierung Brown damit zusammenhängen, ob sie diesbezüglich zur Vernunft kommt.“