LaRouche: Zeit für eine Revolution

11.08.2007
LaRouche: Zeit für eine Revolution admin 11.08.2007

Nachdem klar wurde, wieviel Geld gestern weltweit bei dem fruchtlosen Versuch, eine finanzielle Kernschmelze des ganzen Finanzsystems zu verhindern, quasi "per Helikopter" über den Finanzmärkten abgeworfen wurde, stellte Lyndon LaRouche fest, daß sich die Geldemissionen der Federal Reserve Bank (drei separate Injektionen von insgesamt $ 38 Mrd.) schon in Richtung der Größenordnung des täglichen Einkommens der USA bewegten. Weltweit waren es Hunderte von Milliarden US $. Am Donnerstag hatte die EZB 95 Mrd. € und am Freitag weitere 61,5 Mrd. € an Liquidität injiziert. Auch die Zentralbanken Japans und Australiens türmten in dem verzweifelten Bemühen, das Blutvergießen an den Märkten zu stoppen, wahre Geldberge auf. Weitere Zentralbanken waren "auf stand-by", d.h. bereit, den anderen wie Lemminge zu folgen, sollte das notwendig werden. All das war jedoch vergebens: die Märkte in Asien, Europa und Lateinamerika kollabierten, auch der Dow Jones Index stürzte weiter ab.

Wie Lyndon LaRouche sagte, tritt die Welt nun in eine Phase ein, die den Ereignissen in Deutschland 1923 sehr ähnlich ist. Damals war die hyperinflationäre Blase mehr oder weniger auf ein Land beschränkt: Deutschland. Daher war es möglich, durch eine Intervention von außen, den Dawes Plan, wenigstens zeitweise für etwas Ordnung zu sorgen. Da jedoch die Krise heute weltweit ist, kann das Äquivalent eines Dawes Planes nirgendwo von außen her kommen. Der Zustand der Welt macht jetzt eine allgemeine Reorganisation des internationalen Finanzsystems in ein System fester Wechselkurse notwendig. Das gesamte Weltfinanzsystem muß reorganisiert werden. Angesichts der Wucht, mit welcher die an 1923 erinnernde Hyperinflation mittlerweile die amerikanische und die Weltwirtschaft trifft, ist eine unmittelbare Reorganisation der Art, wie sie LaRouche spezifiziert hat, dringend notwendig.

Dabei müssen die USA Rußland, China und Indien als diejenigen Nationen zusammenbringen, die gemeinsam mit dem Problem umgehen können. Dafür sind die Amtsenthebung Cheneys und LaRouches Führung absolut notwendig.

Vom Standpunkt der Dringlichkeit der Situation sind jetzt keine Kommentare, sondern Handlungen nötig.

LaRouche erläuterte den moralischen Standpunkt, von dem aus jetzt gehandelt werden muß. [url:“news/marktanalyst-jim-cramer-ist-armageddon“]Jim Cramer[/url] kann schreien, wie er will: den Spekulanten, die uns diesen Schlamassel eingebrockt haben, wird nicht geholfen werden. Nicht Cramer und Co. wird aus der Patsche geholfen, sondern die US Wirtschaft muß gerettet werden, um halbwegs Ordnung in die weltweiten Angelegenheiten zu bringen. Man sollte sich lieber jetzt schon einmal daran gewöhnen, denn so muß es getan werden!

Wir müssen den Menschen helfen, nicht den Spekulanten. Die Raubtierkapitalisten haben das der Weltwirtschaft angetan und die US Regierung hat sich diesem Regime untergeordnet. Die US Wirtschaft kann und muß gerettet werden, nicht aber die Spekulanten, die uns die Suppe eingebrockt haben. Sie werden mit den Konsequenzen leben müssen. Anders als diese Spekulanten werden wir die Banken retten, weil sie notwendig sind, um Kredit in die echte, physische Wirtschaft zu leiten. Die Spekulanten haben diese Blase aufgepumpt und werden sie schlucken müssen.

Man sollte keine Illusionen darüber haben, es gäbe irgendwo Experten, die wissen, was das Problem ist und wie es gelöst werden kann. Leute, die anderweitig als sensibel gelten, gehen inmitten der Krise inzwischen nicht mehr an’s Telefon. Sie verstecken sich, wollen nicht reden.

Lyndon LaRouche hat diese Krise präzise vorhergesagt und weiß ebenso genau, was zu tun ist, um sie zu lösen. Jetzt, wo niemand in den sauren Apfel beißen will, haben wir alle Autorität, zu sagen, was die Natur der Krise ist und was jetzt getan werden muß. Wir sind als Organisation einzig in der Lage zu handeln: Lyndon LaRouches Stimme muß gehört und sein Rat beherzigt werden. Er weiß, was zu tun ist; die anderen nicht. Ohne LaRouches Führung hat die Welt keine Chance zu überleben.

"Deshalb ist jetzt einfach keine Zeit für Kommentare", so LaRouche. "Es ist Zeit für eine Revolution – das ist mein Baby."

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