LaRouche: Wir sind in eine Zeit der Unstetigkeiten eingetreten

23.10.2007
LaRouche: Wir sind in eine Zeit der Unstetigkeiten eingetreten admin 23.10.2007

Lyndon LaRouche warnte heute davor, daß jeder Versuch, die globale Wirtschafts- und Politikkrise von einem Standpunkt von Einzelereignissen zu verstehen, zum Scheitern verurteilt ist. „Wir leben in einer Zeit der Unstetigkeiten, in der sich die Geschichte durch Prozesse und nicht durch Einzelereignisse vollzieht“, sagt LaRouche. Als das beste Beispiel dieses Phänomens nannte er den Kollaps der Unterstützung für den Kongreß innerhalb weniger als eines Jahres. Er bemerkte, daß der Kongreß in den letzten Umfragen unter der amerikanischen Bevölkerung ein Ansehen von gerademal noch 10,7 Prozent genießt. Vor weniger als einem Jahr, zur Zeit der Zwischenwahlen im November 2006, triumphierte der Kongreß noch über die gehaßte Bush-Cheney Fraktion im Weißen Haus und genoß noch reichlich Unterstützung. Er hat sich innerhalb der letzten 11 Monate durch seine trüben Fehler selbst diskreditiert. Man betrachte nur die Tatsache, daß Felix Rohatyn sich praktisch ständig im Büro der Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi aufhalte. Oder die Tatsache, daß Rep. Barney Frank gründlich versagt hat, gegen den systemischen Kollaps des globalen Weltfinanzsystems zu handeln, von dem er zweifellos wußte. Das seien nur einige der offensichtlichsten Beispiele.

LaRouche betonte, daß der Prozess des Verfalls der führenden politischen Institutionen – der beiden politischen Parteien, Demokraten sowie Republikaner, der Kongress als eine Institution, und alle, die von sich behaupten, führende Kandidaten für die Präsidentschaft zu sein – bei der großen Mehrheit der Amerikaner eine ungeheure Empörung hervorgerufen hat. „Die größte Gefahr“, schloß LaRouche „ist die, daß die Gründlichkeit der Selbstdiskreditierung aller führenden politischen Institutionen die Möglichkeit für eine Diktatur eröffnen könnten“. Es gebe Kreise in London und innerhalb der Bush Administration, die nur darauf warten, die Verfassung zu zerreißen und aus den USA einen Polizeistaat zu machen, bemerkte LaRouche. "Sie haben mit dem 11. September nicht bekommen, was sie wollten, aber noch lange nicht aufgegeben."

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