Der Vorsitzende des dänischen Schiller-Instituts, Tom Gillesberg, sprach am 2. Oktober zum zweiten Mal in diesem Jahr als Sachverständiger vor dem wirtschaftspolitischen Ausschuss des dänischen Parlaments. Gillesberg machte dabei deutlich, dass es sich bei der gegenwärtigen Krise um einen Zusammenbruch des Finanzsystems, vergleichbar mit dem Bankenkollaps im 14. Jahrhundert, der einen Zusammenbruch der damaligen Zivilisation zur Folge hatte, handelt. Gillesberg rief das Parlament auf, zu handeln und sich der Forderung nach Lyndon LaRouches "Neuem Bretton Woods Finanzsystem" anzuschließen. Der Ausschußvorsitzende betonte, daß alle anwesenden Abgeordneten bestens mit der Analyse und den Vorschlägen von Gillesberg vertraut seien.
Direkt nach dieser Anhörung sprach die dänische Wirtschaftsministerin Lene Espersen öffentlich und in Anwesenheit der Presse über die Maßnahmen, mit denen sie Dänemark vor der Finanzkrise schützen will. Auf die Frage von Tom Gillesberg, ob sie eine internationale Konferenz zur Schaffung eines neuen Finanzsystems, wie es der renommierte US-Ökonom Lyndon LaRouche, sowie der französiche Staatspräsident Nicolas Sarkozy fordern, befürworten würde, erklärte sie ihre volle Zustimmung für die Notwendigkeit einer solchen Konferenz.