LaRouches Warnungen vor Hyperinflation in Frankreich, Rußland und Ukraine aufgegriffen

02.06.2009
LaRouches Warnungen vor Hyperinflation in Frankreich, Rußland und Ukraine aufgegriffen admin 02.06.2009

Das französische Finanzmagazin Capital zitierte in seiner Juni-Ausgabe 2009 LaRouches Warnungen vor den hyperinflationären Konsequenzen der gegenwärtigen Politik der Bankrettungspakete. Die Regierungen würden zwar inzwischen Impfstoffe gegen den neuen A/H1N1-Grippevirus bestellen. Wann werden sie Schubkarren zum Transport von Banknoten bestellen? „Werden wir schon bald gezwungen sein, mit Schubkarren einzukaufen, wie in Deutschland 1923, wo 250 Gramm Wurst 4200 Milliarden Mark kosteten? Oder erleben, daß sich die Preise zweimal pro Monat verdoppeln, wie es jüngst in Simbabwe geschah?" Daß es so kommen werde, davon seien in den USA sowohl der ultra-neoliberale amerikanische Abgeordnete Ron Paul als auch der "ikonoklastische Ökonom Lyndon LaRouche" überzeugt. Beide fänden in den Vereinigten Staaten "großes Gehör".

In Rußland hatte der bekannte Wirtschaftsberater Michael Chasin, ein bekannter Warner vor den Folgen der verfehlten Wirtschaftspolitik, im Mai 2007 im Fernsehsender der russisch-orthodoxen Kirche ein Interview mit Lyndon LaRouche gemacht. In letzter Zeit wird er von Hörern und Besuchern seines Internetblogs immer wieder gefragt, was er von LaRouche hält. Am 27.5. räumte Chasin im Radiosender Voice of Russia von sich aus ein, daß LaRouche vor der jetzigen Krise sogar schon viel länger gewarnt hatte, als er selbst: „Dabei sollten wir uns bewußt sein, daß einige Elemente der Krisentheorie schon viel länger bei verschiedenen Leuten vorhanden waren. Lyndon LaRouche z.B. sagte das schon in den 80er Jahren." Er hab dabei den Begriff ,physische Wirtschaft‘ benutzt, der folgendes bedeutet: Keine Ökonomie kann existieren, wenn der Finanzsektor größer ist als der reale Sektor. "Die Logik ist einfach: der Finanzsektor verteilt nur. Er schafft keinen Wohlstand, er verteilt nur um. Wie kann er dann größer sein als der reale Sektor? Man kann nicht mehr umverteilen als das, was existiert." Auch im russischsprachigen Internet werden LaRouches Prognosen und Vorschläge intensiv diskutiert.

Bei einer Konferenz des „Rats der slawischen Völker von Weißrußland, Rußland und der Ukraine" in Kiew am 24.-25. April verwies die Vorsitzende der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine, Natalja Vitrenko, nicht nur auf LaRouches zahlreiche erfolgreiche Prognosen, sie erläuterte auch seine Forderung, die US-Federal Reserve und das ganze System einem Konkursverfahren zu unterziehen.

Frau Vitrenko, selbst ausgebildete Ökonomin, hatte 1997 zusammen mit der Vorsitzenden des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, die internationale Bewegung für ein "Neues Bretton-Woods" begründet. In ihrer Rede sagte sie: „Der bekannte amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Lyndon LaRouche hatte schon vor 15 Jahre überzeugend vor ihr gewarnt. Und die Krise trat im Juni 2007 ein! Unter der wirtschaftlichen und finanziellen Globalisierung, in der der Dollar als Weltreservewährung diente, wird natürlich auch die Krise eine globale. Wenn wir das monströse Ausmaß der Währungsblasen anschauen, der sog. Derivate, d.h., das Volumen der Finanzspekulation weltweit (es wird auf 1,4 Billiarden geschätzt!), ist absolut klar, daß die Menschheit ohne eine radikale Beschneidung [dieses Bereichs] nicht überleben wird."

An dieser Konferenz nahmen auch führende russische Vertreter, wie das Akademiemitglied Sergej Glasjew (Sekretär der Zollunion der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EurAsEC)  und General Leonid Iwaschow, früher Leiter der Abteilung für Auswärtige Beziehungen im russischen Verteidigungsministerium.

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