„Laßt den Rest der Welt zur Hölle fahren,“ sagen die Briten.

20.08.2007
„Laßt den Rest der Welt zur Hölle fahren,“ sagen die Briten. admin 20.08.2007

Während andere von ihren Zentralbanken niedrigere Zinsen und mehr Liquidität fordern, warnt Londons The Economist, man möge die Erwartungen senken: „Die Investoren sollten lieber nochmal nachdenken, bevor sie annehmen, daß Herr Bernanke die US-Leitzinsen bald senken wird. Während Durchblick an der Wall Street kaum vorhanden sein mag, ist es die Aufgabe der Notenbank über das Verhalten von beschränkten Teilbereichen der Wirtschaft in kurzen Zeiträumen hinauszublicken. […] Es ist nicht die Augabe der Notenbank, Finanzakteure vor Risiken zu schützen und ohne Zweifel versteht Herr Bernanke, daß seine Glaubwürdigkeit auf dem Spiel steht. […] Aber erwarten Sie nicht, daß Herr Bernanke sich den Erwartungen von überdehnten Investoren, die unter der kurzfristigen Volatilität leiden, beugen wird. Wie der Notenbankpräsident weiß, muß er immer einen kühlen Kopf bewahren, selbst wenn andere ihr letztes Hemd verlieren.“

Lyndon LaRouche bemerkte, daß die Position des Economist mit dem Stillschweigen der Bank von England zusammenhängt, während das Finanzsystem abbrennt. Er sagte, daß „die Tatsache, daß die Bank von England es vermieden hat, sich in dieser Sache öffentlich zu verfangen, während andere Teile des britischen Commonwealth, wie Kanada, verprügelt werden, deutet klar auf Londons Versuch hin, den Rest der Welt in die Hölle zu schicken und zu hoffen, sich selbst zu retten und als Großmacht wiederaufzuerstehen. Andere Nationen und Teile der Welt, sogar Teile des Commonwealth können in die Hölle fahren. Das ist die Bedeutung davon. Die Bank von England hat sich da bis jetzt rausgehalten. Die Bank von England schickt alle anderen zum Teufel, in der Hoffnung, als der Topmann dazustehen, sobald der Rauch sich verzieht.“

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