In einem Artikel auf der Webseite der französischen Tageszeitung Le Monde am 23 September 2011 über die Finanzreformen in den USA und Großbritannien (Dodd-Frank-Gesetz und Vickers-Kommission) räumt der Autor Soren Seelow Roosevelt’s Glass-Steagall-Gesetz von 1933 (mit einem großen Photo von Roosevelt) besonderen Platz ein. Er erläutert, welche Anstrengungen der amerikanische Finanzsektor unternahm, dieses Gesetz wieder rückgängig zu machen, damit dieser in dem globalisierten universellen Bankwesen mit konkurrieren konnte, was schließlich durch die Einführung des Gramm-Leach-Bliley Gesetz 1999 auch gelang. „Jetzt genoß man ausufernde Finanzgeschäfte ´Made in USA´, bis sie acht Jahre später wieder zusammenbrachen.“
Weltweit finde jetzt eine Debatte über solche Regulierungsmaßnahmen statt und insbesondere auch in der Schweiz. Direkt unter dem Titel befindet sich ein Bild mit zwei Geschäftsleuten, die an einem stillgelegten und zugeklebten Geldautomaten von Barclays vorbei gehen mit der Bildunterschrift: „Für den britischen Wirtschaftsminister Vince Cable ist es ein Ding der Unmöglichkeit, die Steuerzahler schutzlos kriminellen Institutionen ausgeliefert zu lassen, die finanzielle Massenvernichtungswaffen in die Luft gehen lassen könnten.“
Nach einer ausführlichen Diskussion der verschiedenen Ansätze weist der Autor darauf hin, daß vor allem Deutschland und Frankreich immer noch das universelle Bankensystem verteidigten. Als Gegenpol erscheint dazu ein prominentes Foto eines jungen Mitglieds der Cheminade-Kampagne, der vor der Pariser Börse ein Poster in der Hand hält, auf dem zu lesen ist: „Der Bankrott von Lehmann-Brothers….“ Darunter steht:“ Ein Aktivist, der mit dem amerikanischen Ökonomen Lyndon LaRouche verbunden ist – Befürworter einer kompletten Reorganisation des internationalen Finanzsystems. Sein Hauptrepräsentant in Frankreich ist Jacques Cheminade, Präsident der Partei Solidarité et Progrès.“