Die heutige Washington Post behauptet in einem Artikel, mehr als 300.000 Schiiten im Südirak hätten eine Petition unterschrieben, die Iran beschuldigt, die Gewalt im Irak anzufachen, und behauptet, der Iran habe den ganzen Südirak eingenommen. Erst nachdem sie die Petition hochgespielt hatte, räumt die Post ein, daß hinter dieser Petition die Volksmudschaheddin steckten, eine iranische Exilgruppe, welche die US-Regierung offiziell als terroristische Organisation einstuft, ihr jedoch im Nordirak Unterschlupf gewährt, um sie gegen den Iran zu verwenden. In anderen Worten: die MEK wird von Cheney kontrolliert oder von denselben Leuten, die Cheney kontrollieren und sich einen Krieg mit Iran wünschen.
300.000 Unterschriften? Die steigende Zahl von MySpace- und Facebook-Nutzern sollte uns daran erinnern, daß große Gruppen durch teuflische Faschisten derart beeinflußt werden können, daß sie dumme Dinge tun. Die Frage an die Leser der Washington Post ist, warum die Post dieselben Taktiken nutzt, um Leute mit großen Zahlen hinters Licht zu führen, anstatt das Prinzip des Westfälischen Friedens – der Vorteil des anderen – zu präsentieren?