Rebiya Kadeer, eine führende uigurische Dissidentin in den USA, rief am 1. April die uigurischen Muslime in der chinesischen Provinz Xinjiang auf, die gewalttätigen Aufstände bestimmter tibetischer Gruppierungen in
Lhasa nachzuahmen. Dies bedeutet eine weitere Eskalation von Londons Krieg
gegen China.
London will die Europäische Union und die USA in diesen Krieg verwickeln, um zu verhindern, daß sich in Zeiten des finanziellen Zusammenbruchs neue Machtzentren herausbilden. China und Rußland stehen dabei ganz oben auf der "Abschußliste".
Die Uiguren stellen etwa 3% der chinesischen Bevölkerung, leben jedoch in einem Gebiet, welches etwa 17% der Fläche Chinas ausmacht. Die Bewegung
für die "Unabhängigkeit" der Uiguren ist in der Vergangenheit immer von britischen Nachrichtendiensten in Pakistan und den Zentralasiatischen
Republiken gesteuert worden. Dies oft im Zusammenspiel mit britischen
Agenten im Umfeld des Dalai Lama, um auf diese Weise eine doppelte Destabilisierung Chinas zu erreichen. Die uigurischen Separatisten werden jedoch als Teil der britisch-islamistischen Rebellen ausgebildet und eingesetzt und sind daher zu wesentlich mehr Schaden
fähig.
Rebiya Kadeer schrieb am 1. April unverhohlene Lügen in
der Washington Post, um die Uiguren
aufzuwiegeln: "Die Welt hat mit Schrecken zugesehen, wie tibetische
Mönche, Nonnen und Zivilisten bei friedlichen Demonstrationen von der
chinesischen Polizei brutal niedergeschlagen wurden. Tibets Absturz in Chaos
und Gewalt ist herzzerreißend." In Wirklichkeit ist es selbst in
westlichen Medien sehr gut dokumentiert worden, daß die Gewalt ausschließlich
von tibetischen Jugendlichen entfacht wurde, um Rassenhaß und Chaos zu
verbreiten.
Rebiya Kadeer war in China inhaftiert, wurde aber 2005 freigelassen.
Sofort wurde sie in dem Jahr für den Friedensnobelpreis nominiert. Sie zog nach
Virginia in die USA und ist dort Präsidentin der Amerikanischen
Uigurischen Gesellschaft.