Londons „Economist“ protzt mit Opiumkrieg und fordert Drogenlegalisierung

09.03.2009
Londons „Economist“ protzt mit Opiumkrieg und fordert Drogenlegalisierung admin 09.03.2009

Das Flagschiff der Londoner Finanzoligarchie, The Economist, forderte auf seiner Titelseite vom 7. März die Legalisierung von Drogen und das Ende des Kriegs gegen Rauschgift. Man solle lieber die Produktion regulieren und alle gegenwärtig verbotenen Rauschgifte besteuern. Dabei macht der Economist zu Beginn seines Leitartikels selbst eine nostalgische Referenz zu den Opiumkriegen des 19. Jh, mit denen das britische Empire China Opium aus Britisch-Indien aufzwang.

„Vor 100 Jahren traf sich in Shanghai erstmals eine Gruppe von Diplomaten, um die erste internationale Anstrengung zum Verbot des Rauschgifthandels zu unternehmen – nur ein paar Jahrzehnte, nachdem Großbritannien einen Krieg gegen China geführt hatte, womit es sein Recht durchsetzte, diesen Stoff feilzubieten." Nach vielen weiteren Verboten "stimmungsverändernder Drogen", so der Economist,  forderte 1998 die UN-Vollversammlung eine „drogenfreie Welt", in der die Produktion von Opium, Kokain und Cannabis bis 2008 „eliminiert oder deutlich vermindert" werden sollte.

Dann zieht der Economist vom Leder, um die Bekämpfung von Rauschgift lächerlich zu machen. „Politiker lieben diese Art von Versprechen. Es beschwichtigt den moralischen Aufschrei, der seit einem Jahrhundert im Dienst der Prohibition steht. Damit sollen überall in der Welt die Eltern von Teenagern beruhigt werden. Dennoch ist es ein überaus verantwortungsloses Versprechen, da es nicht erfüllt werden kann."

Die Zeitung behauptet dann: "In der Tat war der Krieg gegen Rauschgift ein Desaster. Er führte zu gescheiterten Staaten in den Entwicklungsländern, obwohl die Sucht in der entwickelten Welt zunahm. Dieser 100-jährige Kampf war nach allen vernünftigen Maßstäben unliberal, mörderisch und sinnlos. Daher hält der Economist Drogenlegalisierung weiterhin für das geringere Übel."

Dann geht es weiter mit unverfrorenen Lügen:  „Legalisierung würde nicht nur die Kriminellen vertreiben". "Regierungen könnten Steuern einnehmen und die Gelder sowie die Milliarden, die man an Verbrechensbekämpfung spart, dafür einsetzen, die Öffentlichkeit über die Risiken aufzuklären und die Süchtigen zu behandlen."

Der Drogenkonsum könne durchaus zunehmen, aber das letztlich auch nicht so schlimm. "Auch wenn einige illegale Drogen extrem gefährlich für einige Leute sind, sind die meisten recht harmlos. Tabak ist suchterzeugender als so ziemlich alle Drogen. Die meisten Konsumenten illegaler Drogen, inklusive von Kokain und Heroin, nehmen diese nur gelegentlich, weil es ihnen Spaß macht – so, wie es ihnen Freude bereitet, einen Whisky zu trinken oder eine Marlboro Light zu rauchen." Der Economist schließt: "Es ist nicht die Aufgabe des Staates, sie davon abzuhalten."

Genau dieselbe Argumentation findet sich bei den verschiedenen Kampagnen zur Legalisierung geisteszerstörender Drogen eines George Soros, die er mit Millionen von Dollars finanziert. 

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Siehe auch bueso news, 4.2.: Soros-Kampagne: Krieg gegen Drogen gefährdert Weltfinanzsystem 

 

 

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