Lyndon LaRouche an Obama: „Wenn Sie sich in London einschleimen, machen Sie alles nur noch schlimmer!“

28.05.2008
Lyndon LaRouche an Obama: „Wenn Sie sich in London einschleimen, machen Sie alles nur noch schlimmer!“ admin 28.05.2008

27. Mai 2008 (LPAC) — Lyndon LaRouche bat heute den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama dringend, damit aufzuhören, sich mit seinen politischen Äußerungen selbst in Misskredit zu bringen. LaRouche bezog sich auf Nachrichten aus London, nach denen Obama eine Verstärkung und Neubestimmung der Sonderbeziehung zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien versprochen habe. LaRouche dazu: "Ich bitte Sie, machen Sie nicht alles noch schlimmer, indem Sie sich bei den Briten einschleimen."

LaRouche erinnerte den Senator daran, daß er bereits den Fehler gemacht habe, sich auf die Seite Londons im Fall der andauernden britischen Unterdrückung in Afrika zu stellen.  "Die Feindschaft des Senators gegen Afrikaner, die für ihre Freiheit kämpfen und sich gegen den andauernden britisch kontrollierten Völkermord zur Wehr setzen, ist schlimm genug – wie beispielsweise in den jüngsten Fällen in Kenia und Simbabwe. Sich öffentlich für eine erweiterte Partnerschaft [der USA] unter britischer Dominanz einzusetzen, verstärkt den Fehler. Ist dem Senator nicht bekannt, dass die Briten Anfang des 19. Jahrhunderts die Sklaverei in den USA verbreitet haben? Erinnert er sich nicht daran, dass es das britische Empire war, das die Abspaltung [der Südstaaten] und den Bürgerkrieg beförderte und daß die Briten bei der Ermordung von Präsident Abraham Lincoln ihre Finger im Spiel hatten?"

Sowohl der Londoner Guardian als auch der Daily Telegraph hatten am 27. Mai über einen neuerlichen ‚fundraising-event‘ für Obama berichtet, der im Londoner Haus von Elisabeth Murdoch stattgefunden hatte, der Tochter des Milliardärs und rechtslastigen Medienunternehmers Rupert Murdoch. Die Sendensammelparty wurde mitveranstaltet von Kay Saatchi, ex-Frau des Werbemoguls Charles Saatchi. Saatchi war der Hauptwahlkampfstratege für Margaret Thatcher gewesen.

Laut den Presseberichten erklärte Obama, der per Telefon zugeschaltet war, sein Ziel sei es, das Verhältnis mit Großbritannien wiederzubeleben und es wieder zu einem gleichberechtigten Partner Amerikas zu machen. Ein Obama-Berater habe gesagt, daß in Zukunft die USA nicht mehr allein die Führung übernehmen würden. Partner hörten auch von Zeit zu Zeit aufeinander. Der Guardian berichtete Obama sei „schon seit langem in offiziellen britischen Kreisen als der bei weitem anglophilste unter den drei verbleibenden Präsidentschaftskandidaten eingeschätzt worden, aber dieser letzte Kommentar ist sein erster öffentlicher Hinweis, daß er die Verhältnisse als ungleich ansieht und eine Veränderung für wünschenswert hält."

Es war dieses Zitat, daß LaRouche veranlaßte, sein Gesicht zu verziehen und und Obama zu raten: "Hören Sie doch bitte auf, sich selbst ins Unglück zu stürzen."

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