Obwohl Lyndon LaRouche sich nicht offiziell hinter die Kampagne von Hillary Clinton stellt, verbreitete sein politisches Aktionskomitee auf seinen Wunsch hin eine Zusammenfassung der wesentlichen Punkte einer Rede, die Hillary Clinton am 24. März an der Universität von Pennsylvania gehalten hatte.
Seiner Einschätzung zufolge zeigten Senatorin Clintons Kommentare zu der heranstürmenden Wirtschaftskrise, daß sie als Kandidatin am ehesten substantielle Ausagen zu diesem ernsthaften Thema trifft. Ihre Aussagen sollten von diesem Standpunkt betrachtet werden, unabhängig davon, ob ihre Vorschläge durchführbar seien und die ganze Tragweite der Krise umfassen.
Senatorin Clintons Rede konzentrierte sich auf die Finanz-und Wirtschaftskrise und die Hypothekenkrise, sowie ihre Vorschläge, damit umzugehen. Sie griff die Regierung Bush und die Federal Reserve scharf an, weil sie Bear Stearns einen Notkredit von 30 Mrd $ gegeben hätten, während nichts unternommen wurde, um Eigenheimbesitzer, denen Zwangsräumungen bevorstehen, zu helfen. Sie ging auf die Bankenkrise ein und darauf, welche Auswirkungen das Austrocknen von Krediten auf Familien und Unternehmen im ganzen Land hat. Senatorin Clinton sprach über die Millionen von Familien, denen Zwangsräumungen drohen, den Wertverlust ihrer Häuser, den Zusammenbruch ganzer Gebiete, und den Verlust von Steuereinnahmen, was die Schuldenkrisen in Städten und Bundesländern dramatisch verschärft. Sie wiederholte ihren Aufruf, ein 90-tägiges Moratorium für Zwangsräumungen zu erlassen und Zinsen für alle zweitrangigen Hypotheken auf fünf Jahre einzufrieren. Sie griff die Bush-Regierung für ihr Nichtstun an; außer Steuersenkungen für die Reichen habe sie nichts unternommen. Außerdem forderte die Senatorin, die "Frank-Dodd Gesetzesvorlage" anzunehmen, mit der die Bundesregierung bei der Restrukturierung des Hypothekenmarktes miteinbezogen würde. Sie wies jedoch auch darauf hin, daß diese vorgeschlagenen Maßnahmen nicht ausreichend seien. Deshalb forderte sie die Schaffung eine überparteilichen „Notstands-Arbeitsgruppe zu Zwangsräumungen“, von "angesehenen Leuten" wie dem früheren Finanzminister unter Clinton, Robert Rubin, und den früheren Notenbankchefs, Paul Volcker und Alan Greenspan. Hillary Clinton berief sich zum Schluß ihrer Rede auf Präsident Franklin D. Roosevelt und forderte nochmals schnelles Handeln, um Lösungen für die Krise vorzulegen und durchzusetzen.
Lyndon LaRouche verglich in seinem Kommentar Hillary Clintons Rede mit Senator Barack Obamas Rolle. Dieser scheine damit zufrieden zu sein, sich von einigen Personen in der Führung der Demokratischen Partei als ein Wegwerfspielzeug gebrauchen zu lassen. Man beabsichtigte in diesen Kreisen, ihn für die Zerstörung von Hillary Clintons Kandidatur zu benutzen, um sich dann zurückzulehnen und zuzusehen, wie das britische Empire Obama niedermacht. LaRouche drückte seinen Ekel über diese Führungsclique in der Demokratischen Partei aus. Diese benutze Hillary Clinton und Barack Obama, sow wie man einen Flipper-Spielautomaten benutzt.
LaRouche betonte die Rolle in diesem schmutzigen Spiel von Howard Dean, Parteichef der Demokraten, der sich seit seinem psychischen Durchdrehen während seiner eigenen Präsidentschaftskampagne in Iowa 2004 kein "Jota gebessert" habe. Dean betreibe "bewußten Betrug" mit seiner Kampagne, die demokratischen Vorwahlen in Florida zu annullieren (bei der Hillary Clinton mit großem Vorsprung vor Obama gewonnen hatte.) Diese Wahl sei "völlig legitim und rechtmäßig durchgeführt worden". Das Datum war von der Landesregierung von Florida für die Vorwahlen beider Parteien bestimmt worden. Die Wahlbeteiligung für die demokratischen Vorwahlen in Florida hatte sehr viel höher gelegen als bei irgendeiner vorherigen Vorwahl. „Wenn man erst mal versteht, was in Florida passiert ist“, schließt LaRouche, „verstehe man, wo der ganze Wahlprozess steht“.