Lyndon LaRouche über die US-Präsidentschaftswahl: „Wir brauchen einen Arzt, keinen Totengräber“

07.08.2008
Lyndon LaRouche über die US-Präsidentschaftswahl: „Wir brauchen einen Arzt, keinen Totengräber“ admin 07.08.2008

Der US Politiker Lyndon H. LaRouche erklärte am 7. August, er könne "unter gar keinen Umständen" die Kandidatur oder Wahl von Barack Obama zum amerikanischen Präsidenten unterstützen. LaRouche: "Es geht hierbei nicht nur um das zur Schau getragene extrem undemokratische und rücksichtslose Vorgehen sowie die riesige finanzielle Unterstützung für eine Art von Korruption, die die konstitutionelle Souveränität der USA bedroht. "Die Folgen dieser Nominierung würden das Fortbestehen unserer konstitutionellen Republik in Frage stellen und die Hoffnung auf eine Verteidigung der weltweiten Zivilisation untergraben."

Die USA habe bereits in der Vergangenheit schlechte Präsidenten gewählt. Nichts habe jedoch eine "solche Bedrohung für die Zivilisation bedeutet", wie die Aussicht auf eine mögliche Wahl Obamas unter den Bedingungen der heranstürmenden globalen wirtschaftlichen Zusammenbruchskrise. Angesichts der gegenwärtigen weltweiten Umstände wäre eine Nominierung von Obama eine Tragödie für die Demokratische Partei und die USA als Republik, so LaRouche. "Schlimmer noch, seine Wahl zum Präsidenten käme einem Akt des nationalen Selbstmords gleich."

LaRouche forderte dazu auf, sich von der Vorstellung zu verabschieden, man habe nur die Auswahl zwischen "verschiedenen Sorten von Gift". Man müsse jetzt einen Kandidaten, einen Präsidenten und ein Führungsteam wählen, die "das Desaster, welches die Bush-Regierung geschaffen hat, beseitigen können."  Die USA müsse als unverzichtbarer Partner für all die anderen Nationen gerettet werden, die die berechtigten Sorgen für diesen Erdball teilten. 

"Die Republik muß aus dem Würgegriff des 2%-Irrsinns [gegenwärtiger Zinssatz der Federal Reserve] befreit werden, der bereits das Bankensystem der USA in den Bankrott getreiben hat. Wir brauchen eine Rückkehr zu der Art von Aufbaupolitik, die man mit dem Namen Franklin D. Roosevelt verbindet." Die von ihm verlangte Politik der Zinserhöhung der Fed auf 4% sei überlebenswichtig für die USA, betonte LaRouche (siehe auch [url:“http://www.larouchepac.com/]www.larouchepac.com[/url]).

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