Von Lyndon LaRouche
Aufgrund der großen strategischen Bedeutung der Frage nach dem Zustand der amerikanischen Regierung, die besonders nach dem G-20 Gipfel in den USA und international große Besorgnis erweckt hat, stellen wir hier die einleitenden Bemerkungen der Internetkonferenz des amerikanischen Ökonomen und Staatsmannes Lyndon LaRouche vom 11. April zur Verfügung.
Von Lyndon LaRouche
Aufgrund der großen strategischen Bedeutung der Frage nach dem Zustand der amerikanischen Regierung, die besonders nach dem G-20 Gipfel in den USA und international große Besorgnis erweckt hat, stellen wir hier die einleitenden Bemerkungen der Internetkonferenz des amerikanischen Ökonomen und Staatsmannes Lyndon LaRouche vom 11. April zur Verfügung.
„Aufgrund der Sensitivität bestimmter Fragen, die ich heute ansprechen werde, beschränke ich mich zu Beginn darauf, einem vorbereiteten Manuskript zu folgen, um mögliche Mißverständnisse auszuschließen. Denn, wie für Sie im Laufe meiner Rede offensichtlich werden wird, sind bestimmte, äußerst sensitive Fragen über die Geistesverfassung des Präsidenten aufgekommen, die jetzt behandelt werden müssen. Wir können die Lage weder verstehen noch diskutieren, ohne diese Frage zu berücksichtigen. Und da muß man ganz präzise sein. Ich sage nicht, daß der Präsident verrückt ist. Aber ich sage, daß er bestimmte Begrenzungen hat, die seine Fähigkeit, bestimmte Dinge zu beurteilen, einschränken.
Wir müssen deshalb die Beschränkungen des Präsidenten verstehen. Er erscheint zwar als sehr intelligent, sehr fähig, aber in vielen Dingen, mit denen er zu tun hat, hat er keine Ahnung, worüber er redet. Und das ist eines seiner großen Probleme. Deshalb ist er so empfänglich für Vorspiegelungen, und dafür, von seiner Umgebung irregeführt zu werden, insbesondere von bestimmten Gruppen. Und deshalb habe ich mich in der Behandlung dieses Aspektes in meinem Vortrag sehr zurückgehalten, um sicherzustellen, daß das, was ich sage, nicht mißverstanden wird.
Als unser neuer Präsident Barack Obama die Vereinigten Staaten verließ, um zum G20-Gipfel nach London zu reisen, hat er nicht nur die Vereinigten Staaten zeitweise im Stich gelassen; er hat auch preisgegeben, worauf viele Nationen und Völker der Welt gehofft haben. Vielen in Europa und anderswo blieb nach seinen jüngsten Auslandsreisen ein Gefühl der Wut, durch die Erfahrung einer Mischung von Inkompetenz, Konfusion und sogar offenen Verrats. Für diese Exkursion gab er im Wesentlichen das fundamentale Interesse der Verteidigung der Vereinigten Staaten auf, wobei eine besondere Art verräterischer Unzurechnungsfähigkeit an den Tag trat, wie wir sie bereits in den beiden vorhergehenden [Präsidial]Amtszeiten im Weißen Haus erlebt haben.
Nachdem er uns verließ, stürzte er sich fieberhaft in seine Reise nach Europa und in die Türkei, und in etwas hinein, was uns seither auf dem schnellsten Weg in den Vorraum der Hölle zu führen droht.
Als er zu seiner Europareise aufbrach, bei der der Eindruck entstand, er sei dorthin gefahren, um die kleine Königin des Buckingham Palace zu umarmen und zu küssen, war die Lage innerhalb der neuen Präsidentschaft unserer Vereinigten Staaten bereits schlecht, wie uns die Tätigkeit jenes besonderen Schurken Larry Summers vorgewarnt hatte. Die verrückten Pläne von Summers und Geithner waren nicht nur ein Vorspiel für ein globales Desaster, sondern haben uns nun an den Rand eines planetaren Neuen Finsteren Zeitalters für die gesamte Menschheit geführt. Diese gegenwärtige Lage und die gegenwärtige Politik muß jetzt plötzlich und radikal zum besseren gewendet werden – und zwar nicht nur abrupt, sondern auch sehr bald.
Im Griff einer üblen Kabale
Jetzt haben wir, wie uns das Magazin Time warnte, ein ganz besonderes Problem: Präsident Obama befindet sich gegenwärtig im Griff einer durch und durch üblen Kabale, einer ganz offen satanischen Bande krimineller Verrückter, die alles in den Schatten stellt, was sich seit Adolf Hitlers Abgang vor fast 64 Jahren von diesem Planeten an wichtigen Plätzen und in wichtigen Positionen aufgehalten hat. Wenn wir diese unsere Republik – und nicht nur sie, sondern den gesamten Planeten – vor einer faktischen Reise in die Hölle retten wollen, dann müssen wir den Präsidenten aus dem irren Griff dieser von Time Magazine für uns identifizierten Bande von Halunken befreien, die sich wie Faschisten verhalten. Diese Bande bildet jene Kabale, die derzeit die Kontrolle über den politischen Willen von Präsident Obama ausübt.
Wenn diese Nation und die Zivilisation im allgemeinen überleben sollen, dann muß die sich gegenwärtig beschleunigende globale Zusammenbruchskrise unter Kontrolle gebracht werden. Die Kontrolle dieser Kreise über den Präsidenten muß gebrochen und die Politik der Präsidentschaft wieder zu dem Beratungsgremium jener führenden Kabinettsmitglieder und anderen Beamten zurückgeführt werden, von denen die Bürger mit Recht erwarten können, daß sie als verantwortliche und geistig gesunde Berater der Institution der Präsidentschaft handeln. Diese Institution ist dazu da, dem historisch begründeten früheren, heutigen und zukünftigen Interesse unserer Vereinigten Staaten zu dienen, anstatt der Kabale von Leuten wie Larry Summers und Peter Orszag vom Verwaltungs- und Haushaltsamt (OMB).
Der Befehl an diese seltsamen Kreaturen, die zur rechten Zeit identifiziert wurden – der Befehl, den ihnen der Präsident selbst hätte selbst erteilen sollen, lautet schlicht: „Raus! Solange ihr noch könnt!" Das Wohl nicht nur unserer Republik, sondern auch der Zivilisation insgesamt, hängt jetzt davon ab, daß dieser simple Akt, die rechtzeitige Säuberung von diesem gemeinen Kult verkommener Feinde unserer Vereinigten Staaten seit 1776 – nämlich der Anhänger von Adam Smith und Jeremy Bentham – jetzt durchgeführt wird.
Barack Obama ist der gewählte Präsident der Vereinigten Staaten, und ich gehe gegenwärtig nicht davon aus, daß sich an diesem Aspekt unserer heutigen Lage etwas ändern soll.
Aber bestimmte Dinge müssen sich ändern, und zwar plötzlich. Wie immer mehr von Ihnen seit meiner Ankündigung in meinem internationalen Internetforum von 25. Juli 2007herausgefunden haben, befinden wir uns nicht nur in einer Rezession und nicht bloß in einer Depression, sondern in einer allgemeinen Zusammenbruchskrise der Wirtschaft dieses ganzen Planeten. Solange die gegenwärtige Struktur der Wirtschaft in den Vereinigten Staaten, in Europa und anderswo beibehalten wird, wird die Welt immer tiefer in eine generelle Zusammenbruchskrise versinken, die wahrscheinlich innerhalb von ein bis zwei Generationen zur Eliminierung von zwei Dritteln der gegenwärtigen Weltbevölkerung führen würde: eine Reduzierung der Bevölkerung dieses Planeten von 6,5 oder 6,7 Milliarden Menschen auf weniger als zwei Milliarden innerhalb kurzer Zeit. Ganze Kulturen, ganze Sprachen und ganze Nationen würden verschwinden, wenn dieser gegenwärtige Trend in der Regierung Obama so weiter geht. Die Änderung muß also kommen, sie muß bald kommen; sie muß plötzlich kommen, solange sich noch ein Präsidialteam an Ort und Stelle befindet, das rational ist.
Diese Faktoren, wie Larry Summers und die Kreise, die Time Magazine identifiziert hat, müssen sofort ausgeschaltet werden, denn wenn das nicht geschieht, wird es folgendermaßen aussehen. Die Lage, mit der wir in den Vereinigten Staaten und weltweit konfrontiert sind, ist in vieler Hinsicht vergleichbar mit der in Rom unter der Diktatur des Kaiser Nero. Unter den gegenwärtigen Bedingungen ist es so, daß sich die Persönlichkeit des Präsidenten in dieser Form ausprägt. Er ist sich nicht bewußt, was er tut. Er hat kein Verständnis für viele der technischen Fragen, wie etwa die wirtschaftlichen Fragen, mit denen er zu tun hat – überhaupt keines. Er hat kein klares Verständnis für strategische Interessen. In anderer Hinsicht ist er eine intelligente Person. Aber er verfügt über keine Kompetenz in diesen Bereichen, für die er als Präsident weitgehend verantwortlich ist.
Und deshalb können die Vereinigten Staaten nur überleben, wenn man den kontrollierenden Einfluß der vom Time Magazine identifizierten Kreise auf ihn ausschaltet, so daß er sich wieder auf den Rat fähiger Leute in seinem Kabinett und ähnlichen Positionen verlassen kann.
Aber wenn man, wie im Falle des Kaisers Nero – ein historischer Präzedenzfall für ein ähnliches Problem – diese Faktoren nicht beseitigt und ihn weiter der Kontrolle der von Time Magazine identifizierten Kreise überläßt, dann wird er – wie Nero! – alle seine Berater beseitigen, die nicht aus diesem besonderen Team kommen. Sollte dieser Punkte erreicht sein, können wir in einer sich verschlechternden Weltlage in eine unrettbare Situation auf diesem Planeten geraten. Wir könnten dann in ein Neues Finsteres Zeitalter für die gesamte Menschheit eintreten! Und deshalb muß diese Änderung jetzt vorgenommen werden.
Die Rip van Winkles erwachen
Der andere Punkt ist hier, daß ich an jenem 25. Juli 2007 eine Prognose gemacht habe, deren Prämisse sich in der Zeit seither als richtig erwiesen hat. Ich hatte recht, und alle anderen in dem Geschäft lagen falsch. Hätte man meine Vorschläge jenes 25. Juli 2007 und die Ergänzungen, die ich bis September jenes Jahres machte – einschließlich des Gesetzes zum Schutz der Eigenheimbesitzer und Banken, befolgt, dann wären wir heute nicht in einer Krise!
Jeder einzelne Schritt, der im letzten Jahr der Bush-Präsidentschaft mit Einverständnis der Führer des Kongresses unternommen und vom Kongreß bewilligt wurde, war ein Desaster, das uns an einen generellen Zusammenbruch, einen irreparablen Zusammenbruch der gesamten US- und Weltwirtschaft, herangeführt hat. Mit dem, was ich damals, nach dem 25. Juli 2007, vorschlug, wären wir nicht in einer solchen weltweiten Krise. Ich habe also eine bestimmte Autorität in dieser Frage, da alle anderen, die anderer Meinung waren, ihre Inkompetenz und ihre Pfuscherei bewiesen haben.
Seitdem ließen die oberen Etagen unserer politischen Klasse es zu, daß unsere Republik von eben jenem Pack internationaler Diebe geplündert wurde, die sich um das Bündnis der Räuber von London geschart haben – wie jene große Saugmaschine, die als Goldman Sachs bekannt ist. Und die führenden politischen Institutionen unserer Republik waren bisher bei jedem diebischen Schritt unseres Federal Reserve Systems wahre Säuglinge.
Gegenwärtig erkennen einige führende Figuren in unseren politischen Institutionen die Tatsache, daß der US-Kongreß und die relevanten anderen Vertreter der Bundesregierung seit Anfang 2006, in allen wichtigen Fragen erbärmlich versagt haben.
Nun scheint es, daß einige unter den Rip van Winkles auf der Bundesebene unserer Politik dabei sind, aufzuwachen. Ich denke, daß viele von Ihnen zustimmen werden, daß die Änderung durch einen „Tritt in den Hintern" des Kongresses bewirkt werden muß, von einer neuen Führung, die sich jetzt unter den ärmeren 80% der Bevölkerung herausbildet – nicht unter den reichsten 20% und nicht aus der Mehrheit des gegenwärtigen Kongreßmitglieder. Diese Führung muß von dem Impuls der Menschen auf der Ebene der Bundesstaaten und der Kommunen kommen, die ansonsten nicht in relevanter Weise mit dem Bundessystem verbunden sind. Es gibt derzeit nur sehr wenige Ausnahmen auf Bundesebene, im Kongreß und anderswo, denen ich zutrauen würde, daß sie eine kompetente Politik für diese Nation machen würden.
Aber es entsteht eine Stimmung unter den 70% oder 80% Menschen mit den geringeren Einkommen, unter denen Individuen sind, die in Bezug auf ihren Einfluß auf nationaler Ebene kein großes Ansehen haben, aber ehrliche Bürger mit einer angeborenen Intelligenz sind. So kann sich auf dem angemessenen Weg eine natürliche Führung aus der Bevölkerung heraus bilden, die sich von einer Führungsqualität auf der Ebene der Kommunen und Bundesstaaten zu einer Qualität der Führung auf Bundesebene entwickelt. Wir können Farmer, Arbeiter und ähnliche Leute aus den Bundesstaaten und Kommunen sehr schnell auf die nationale Ebene bringen. Und wir werden dabei feststellen, daß das zu einer besseren Zusammensetzung der Regierung führen wird, die das Überleben der Nation wahrscheinlicher macht, als mit dem gegenwärtigen Kongreß, der fehlorientiert und falsch erzogen ist.
Wenn ich hier von lokaler Führung rede, dann rede ich nicht über jenen kalifornischen Sex-Freak als Gouverneur, und auch nicht die chirurgisch zugeknöpfte Nancy Pelosi. Senator Dodd sollte in Ehren in Ruhestand treten. Und jener skurrile Barney Frank muß durch einen ehrlichen Repräsentanten abgelöst werden, der wirklich intelligente Erklärungen abgeben kann.
Wir müssen uns jetzt darauf verständigen, diese Maßnahmen zu ergreifen, da dies unsere einzige Hoffnung ist, diese Sache lebend durchzustehen."
Anschließend verlas LaRouche einen Ausschnitt aus dem Dossier, das seine Mitarbeiter über die vom Time Magazine identifizierten „Verhaltens-Ökonomen" zusammengestellt haben. Diese „behaviorist economists" („Verhaltensökonomen") wenden die Ergebnisse der Verhaltensforschung und -manipulation auf wirtschaftliche Zusammenhänge an, während sie jegliche Prinzipien der Realwirtschaft außer acht lassen. Sie argumentieren, der Mensch sei nichts anderes als ein Tier mit irrationalem Verhalten, gesteuert durch Lust und Schmerz. Der menschliche freie Wille und besonders die menschliche Kreativität sind ihnen zufolge völlig zweitrangig. Im Vordergrund stehen die manipulierbaren „Triebe".
LaRouche betonte nochmals, diese Gruppe von „Freaks", die vom Time Magazine identifiziert wurden, müssten sofort aus der Administration entfernt werden. Dem Präsidenten bliebe dann „ein Kern legitimer Kabinettsmitglieder und anderer wichtiger Berater", von denen er sich sicher sei, daß diese den Präsidenten kompetent beraten können. „Das heißt, sie wissen, wie man denkt. Sie wissen, wie man über wirtschaftliche Fragen, wie man über internationale Fragen nachdenken muß, sie wissen, wie man über strategische Fragen nachdenken muß, usw." Wenn vielleicht auch nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen würden, seien diese Berater jedoch qualifiziert. „Und mein Vorschlag ist: Schafft diese Spinner hinaus und überlaßt den Präsidenten in den Fragen, von denen er offensichtlich nichts versteht, der Führung kompetenter Leute."