19. Juli 2007 (LPAC)—London habe einen „Informationskrieg“ gegen Rußland begonnen, mit dem Ziel, die Europäische Union zu gewegen, "entschiedenere Unterstützung in dem Konflikt des Vereinigten Königreiches mit Rußland zu gewinnen", schrieb Wladislaw Trifonow heute in Kommersant. Als Zusatz zur gestrigen Behauptung der Times, russiche Bomber hätten Kurs auf das Vereinigte Königreich genommen, berichtet die Presse heute, ein Attentäter, der den im Exil lebenden russischen Oligarchen Boris Beresowskij töten wollte, sei von Scotland Yard glücklicherweise gefaßt und dann entlassen und ausgewiesen worden. Der Vorfall ereignete sich schon vor zwei Wochen, wird aber jetzt ausgespielt.
Nach den harten Aussagen aus der russischen Luftwaffe, die britischen Behauptungen seien „unsinnig“, war das russische Außenministerium sogar direkter: „Jeder kann fliegen wohin er will, solang keine Gesetze verletzt werden. Also gibt es hier keine Geschichte“, erzählte Sprecher des Außenministeriums Andrej Kritsow dem Kommersant. „Sie schlugen die Alarmglocken, weil es dort eine Kampagne gibt, Rußland schlecht aussehen zu lassen.“