Massenmigration als Folge der Senkung der potentiellen Bevölkerungsdichte

26.08.2026
Massenmigration als Folge der Senkung der potentiellen Bevölkerungsdichte klaus 26.08.2026

Der folgende Vortrag wurde von Dennis Small, dem Redakteur für Ibero-Amerika beim internationalen Krisenforum der Nachrichtenagentur EIR „Die Flüchtlingskrise durch Entwicklung lösen“ am 31. Juli gehalten.

Den gesamten Text können Sie in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Neue Solidarität lesen.

Massenmigration: Eine Folge der Absenkung der potentiellen relativen Bevölkerungsdichte

Die Frage, wie wir mit der Migrationskrise umgehen, wird darüber entscheiden, ob die Menschheit über die notwendige moralische Überlebensfähigkeit verfügt oder nicht. Und mit „Umgang mit der Migrationskrise“ meine ich, sie auf die einzige Weise zu lösen, wie sie gelöst werden kann: nämlich indem wir die Fähigkeit der Menschheit steigern, der gesamten menschlichen Gattung ein würdiges Leben zu ermöglichen, mit dem sicheren Gefühl, daß Lebenserwartung, Lebensstandard und kulturelle Fähigkeiten sich stetig verbessern.

Das ist das, was Lyndon LaRouche die „potentielle relative Bevölkerungsdichte“ nannte. Der Kollaps dieser potentiellen relativen Bevölkerungsdichte ist nicht zuletzt die unmittelbare Ursache für die sogenannte „Migrationskrise“. Es ist auch der einzige Bereich, in dem es eine Lösung gibt.

Ende der 1970er Jahre, etwa 1978-79, machte ein Agrarwissenschaftler der Rockefeller-Stiftung namens William Paddock Äußerungen, die später als Politik betrieben wurden. Seine Aussage war, es wäre notwendig, die mexikanische Bevölkerung um die Hälfte zu verkleinern. Das ist ein wörtliches Zitat. Er sagte: „Die mexikanische Bevölkerung muß um die Hälfte reduziert werden. Macht die Grenze dicht und schaut zu, wie sie schreien.“ Und als er von einem Interviewer gefragt wurde, wie man etwas so Drastisches erreichen könnte, antwortete er: „Mit den üblichen Mitteln: Hungersnot, Krieg und Seuchen.“

Paddock gründete später eine Gruppe namens FAIR, die alles andere als fair war, sie schlug 1979 den Bau einer Mauer entlang der US-mexikanischen Grenze vor, die aus tief in den Boden eingelassenem Beton bestehen sollte, damit niemand darunter graben kann, und die mit Metallverkleidung versehen und so gekrümmt gebaut sein sollte, daß niemand sie überwinden kann. Das war wohl die Idee, die zu dem Motto paßt „Die Grenze dichtmachen und zusehen, wie sie schreien“, um die Bevölkerung zu reduzieren.

Ungefähr ein halbes Jahrhundert später verfolgt Präsident Trump seine Politik gegen „illegale Ausländer“, wie er sagt. Man sollten sie eher Arbeitnehmer ohne Papiere nennen. „Illegale Ausländer“ sagt er nur in höflicher Gesellschaft. Sonst verwendet er in der Regel eine Menge Schimpfwörter, die man tilgen sollte. Jedenfalls spricht er davon, 15 Millionen Menschen aus den Vereinigten Staaten abzuschieben.

Er bietet den Menschen eine Wahl an. Die Wahl, die sie haben, besteht darin, von der [Einwanderungspolizei] ICE aufgegriffen, verhaftet, schikaniert, inhaftiert, gefoltert und vielleicht sogar getötet zu werden – oder, wenn sie stillschweigend gehen wollen, können sie einer Selbstausweisung zustimmen und dafür einen Ausreise-Bonus von 2600 Dollar erhalten. Es ist wie ein Kopfgeld, das jemand auf sich selbst aussetzt.

Unter diesen Bedingungen des Trump-Plans können sie angeblich „freiwillig“ in ihre Herkunftsländer zurückkehren – Länder, aus denen sie geflohen sind, weil diese durch die Politik des IWF ruiniert wurden, durch Kriege verwüstet, durch Krankheiten zerstört, und in die Armut getrieben von denselben Banken der Wall Street und der Londoner City, die heute hinter der Trump-Regierung stehen und die die Kriege und die Armut auslösen, die alle diese Krisen verursachen. …..

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