Medwedjew: Russische Wirtschaft hängt von physischer Infrastruktur ab

21.07.2008
Medwedjew: Russische Wirtschaft hängt von physischer Infrastruktur ab admin 21.07.2008

In einem Treffen mit dem Vertreter des Präsidenten für den Ural-Bezirks, Pjotr Latyschew, sprach sich der russische Präsident Medwedjew am 11. Juli für die zügige Durchführung der großen Infrastrukturprojekte aus, die sein Vorgänger Putin auf die Tagesordnung gesetzt hatte. Bekanntermaßen, so Medwedjew, betrachte die russische Regierung "die Frage der Infrastruktur heute als den Schlüsselfaktor für die Entwicklung der russischen Wirtschaft bis 2020. Solche großen Unternehmungen wie das Industrie-Ural/Polar-Ural-Projekt sind als Kernstück dabei in den kommenden Jahren entscheidend".

Das nördliche Uralprojekt, auch bekannt als "UP-UP", stammt aus der Feder des Rates für das Studium der produktiven Kräfte (SOPS) unter der Leitung von Akademiemitglied Alexander Granberg.  Es umfaßt die Errichtung von Eisenbahn-, Energieerzeugungs- und Verarbeitungsanlagen in der Nähe großer Mineralien- und Rohstoffvorkommen.  Neben der staatlichen Projektfinanzierung beteiligen sich russische Firmen mit Privatinvestitionen. Bei einer der Haupteisenbahnstrecken arbeiten übrigens auch deutsche Spezialisten mit.

 

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