Auf der jährlichen Moskauer Konferenz über Internationale Sicherheit, die am 23. Mai stattfand, haben führende Militärsprecher aus Rußland und Weißrußland erklärt, daß sie die sogenannten „farbigen Revolutionen“ als eine neue Form des Angriffskriegs betrachten. Die ausländische Steuerung dieser Revolutionen sei eine „neue Technik der Aggression“, die mit dem geopolitischen Ziel eingesetzt werde, gezielt Länder zu destabilisieren, die „wichtige strategische Positionen haben und eine unabhängige Außenpolitik betreiben.“ Auf diese Weise solle „eine erhebliche Verschiebung des Mächtegleichgewichts in einer bestimmten Region“ erreicht werden, wobei nicht nur Rußland Zielscheibe sei, sondern auch China, der Nahe Osten, Afrika, Zentralasien und Südasien.