Mr. Paulson, Feigheit und Konsens

05.08.2008
Mr. Paulson, Feigheit und Konsens admin 05.08.2008

Am 28.7. verkündete US-Finanzminister Henry Paulson einen von einigen Banken unterstützten Plan, große Mengen an Pfandbriefen (Covered Bonds) auszugeben, um das Finanzsystem wieder mit Kapital zu versorgen. Diese in den USA bisher eher seltenen Papiere bieten Anlegern mehr Sicherheiten als üblich und laufen anders als hypothekengedeckte Anleihen (MBS) über die offiziellen Bilanzen. Der Plan ist Teil einer Ausweitung der hyperinflationären Politik, Berge wertloser Schuldenpapiere aufzukaufen.

Der amerikanische Ökonom Lyndon LaRouche erklärte dazu am 30.7., diese angeblichen Lösungen, die ein Komitee unter der Leitung von US-Finanzminister Paulson vorgelegt hat, seien "typisch für den Fall, daß jemand sich für eine Medizin entscheidet, die noch schlimmer ist als die Krankheitserreger, die den rasant zunehmenden wirtschaftlichen Ruin unserer Nation verursacht haben."

In der potentiellen Endphase einer Krankheit wie der, unter der Europa und Nordamerika derzeit leiden, drohe eine vom Menschen gemachte Katastrophe, an der die Grundsätze der politischen Praxis schuld sind, zu deren Verteidigung Minister Paulson und seine Kollegen sich bemüßigt fühlten. Aufgrund solcher "Konsensus"-Methoden seien alle Katastrophen seit dem 14. Jahrundert verursacht worden. Paulson & Co seien "zu feige", sich für eine Option außerhalb des Konsens, wie von LaRouche vorgeschlagen, zu entscheiden. Sie wollten sich nicht den Zorn der "räuberischen" Finanzkreise zuziehen, wie sie Felix Rohatyn und George Soros repräsentieren.

Alle großen Tragödien der Geschichte würden per Definition durch einen "Konsens" verursacht, so LaRouche.  Es gebe derzeit in den Augen aller wahren amerikanschen Patrioten nur eine moralisch akzeptable Abhilfe, nämlich, in die Fußstapfen von Franklin D. Roosevelt zu treten.

Scroll to Top