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Neocons sabotieren Trumps Außenpolitik: Die Kriegspartei muß gestoppt werden!

von Harley Schlanger

Die strategische Weltlage in den ersten Wochen des neuen Jahres ist von vier miteinander verwobenen Dynamiken geprägt, die sich derzeit in einer Weise zuspitzen, daß die Welt auf eine möglicherweise nukleare Konfrontation der Vereinigten Staaten gegen Rußland und China zuläuft, wenn der Putsch gegen US-Präsident Trump nicht gestoppt wird.

Die erste Dynamik ist die finanzielle Komponente der Krise. Trotz der Lügen maßgeblicher transatlantischer Regierungen, der Schwindler der Megabanken und Schattenbanken und ihrer Erfüllungsgehilfen an der Spitze der Zentralbanken – wie die Bank von England, die Federal Reserve und die EZB –, die alle lautstark behaupten, es gebe einen stabilen globalen Wirtschaftsaufschwung, steht in Wirklichkeit ein Zusammenbruch des hoffnungslos überschuldeten Finanzsystems bevor, der verheerender wäre als 2008. In dieser Hinsicht gibt es eine Vielzahl von Warnungen, die an die Analyse des amerikanischen Ökonomen Lyndon LaRouche erinnern, der das Platzen der Hypothekenblase 2008 vorhergesagt hatte.

Eine der jüngsten Warnungen kommt vom früheren Chefökonomen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), William White, der am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos gegenüber Ambrose Evans-Pritchard vom Daily Telegraph erklärte, das Platzen der Schuldenblase sei unausweichlich, weil die Zentralbanken mit ihrer faktischen Nullzinspolitik in einem unauflösbaren Dilemma stecken. Mit dieser Politik „gießen sie Öl ins Feuer“, so White. „Die Zentralbanken sind jetzt in einer ,Schuldenfalle’ gefangen. Sie können die Zinsen nicht länger nahe null halten, wenn sich nun weltweit Inflationsdruck aufbaut, weil das eine noch gefährlichere Finanzblase zur Folge hätte, aber sie können die Zinsen auch nicht einfach erhöhen, weil man damit riskiert, daß das System auseinanderfliegt.“

(Leitartikel aus Neue Solidarität 05/2018 - ganzen Artikel lesen)