Bei einer Pressekonferenz von Chinas Abteilung für regionale Öffnung der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) am Dienstag in Peking wurde berichtet, dass der Schienenverkehr von China nach Europa nun in einem einzigen Monat das schaffe, wofür im Jahr 2016 noch ein ganzes Jahr benötigt wurde. Die Transporte hätten in den vergangenen zehn Jahren mehr als 130.000 Fahrten mit Gütern im Wert von über 520 Milliarden US-Dollar absolviert, hieß es. Die Gesamtzahl der jährlichen Fahrten stieg von 1.702 im Jahr 2016 auf 20.022 im Jahr 2025.
Der Sprecher betonte: „Wann immer Seewege zwischen Asien und Europa unterbrochen oder internationale Lieferketten von Störungen betroffen sind, werden die Güterzüge zu einer wichtigen Option für Unternehmen im In- und Ausland.“ Ein Beispiel: „Diese Verlagerung zeigte sich im Juni, als eine rekordverdächtige Hitzewelle die Temperaturen in Europa auf über 40 °C ansteigen ließ und in China hergestellte Klimaanlagen auf dem gesamten Kontinent ausverkauft waren. Hersteller wie Midea und Gree verlagerten ihre Nachschubkanäle von der Seeschifffahrt auf die Schiene und verkürzten so die Lieferzeiten von etwa 40 Tagen auf rund 15.“
Quelle: eirna.de