Neuer Dokumentarfilm „Nordstream – die Sprengung“

16.06.2026
Neuer Dokumentarfilm „Nordstream – die Sprengung“ klaus 16.06.2026

Für ihren neuen 121-minütigen Dokumentarfilm mit dem Titel „Nordstream – Die Sprengung“ haben die Filmemacher Moritz Enders und Gunther Merz viele Experten interviewt: den ehemaligen CIA-Analysten Ray McGovern, den Blogger Dirk Pohlmann, Theodore Postol vom MIT, den Enthüllungsjournalisten Werner Rügemer, Ola Tunander, Jonas Tögel, den Ingenieur Erik Andersson, den Geopolitik-Experten Demostenes Floros, den Unternehmer Axel Turck und General a.D. Harald Kujat.

Der Film wird am Donnerstag, dem 2. Juli 2026, um 19:30 Uhr im Babylon-Kino in Berlin gezeigt. Die Filmemacher werden anwesend sein, um Fragen aus dem Publikum zu beantworten.

Der Film greift auf neue Quellen zurück, wie Moritz Enders der Berliner Zeitung mitteilte: „Der Film stützt sich weitgehend auf die Vorort-Recherchen des schwedischen Ingenieurs Erik Andersson und die OSINT-Recherchen des Deutschen Michael Kobs.“ Enders will jedoch den Anschlag in einen breiteren geopolitischen Kontext einordnen. Deshalb werden laut Enders die langfristigen wirtschaftlichen und damit auch politischen Folgen für Deutschland und die EU. Die Anschläge auf die Pipelines stellten im Grunde einen kriegerischen Akt gegen Deutschland und Russland dar. Würde mn ddie wahren Täter benennen, müsse „die westliche Bündnisordnung hinterfragt werden.“

Auch Moskaus Zurückhaltung müßte in diesem Zusammenhang betrachtet werden, so Enders: „Ich denke, die Russen wollen den großen Konflikt vermeiden und hoffen womöglich auf einen ,Deal‘ mit den Amerikanern, um die westliche Phalanx etwas auseinanderzubrechen,“ wird Enders von der Berliner Zeitung zitiert. Immerhin sei zuletzt überlegt worden, dass ein US-Unternehmen die Pipeline übernehmen und dann russisches Gas in Europa mit einem Aufschlag verkaufen könnte.

Die große Frage ist natürlich: wann wird die deutsche Regierung endlich deutsche Interessen vertreten?

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