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Neues von den BRICS: Aufbau statt Krieg

Während der Westen mit seinem bankrotten Kasino-Finanzsystem von Inkompetenz und Chaos geprägt ist, laufen die Vorbereitungen für eine neue Finanz- und Wirtschaftsaufbauordnung im Globalen Süden. Hier einige der jüngsten Entwicklungen:

Hochrangige russische Vertreter haben zwei Schwerpunkte für den BRICS-Gipfel vom 22.-24. Oktober im russischen Kasan angekündigt: eine neue Kategorie von Partnernationen (anstelle von Vollmitgliedern) und eine neue internationale Finanzarchitektur.

Sergej Rjabkow, stellvertretender Außenminister und BRICS-Sherpa für den Gipfel, sagte laut TASS, Rußlands BRICS-Vorsitz im Jahr 2024 sei „auf die Bildung einer neuen Kategorie von Partnernationen“ ausgerichtet. In der Zeitschrift für internationale Angelegenheiten des Außenministeriums erklärte er, man solle die Kategorie der Partnerschaft „all jenen anbieten, die engere Beziehungen zu den BRICS wollen.“ Einzelheiten würden gerade geprüft.

Die zweite Priorität für die Präsidentschaft 2024 ist das Vorantreiben einer neuen Finanzarchitektur, um dem Missbrauch des Dollars als Waffe entgegenzuwirken und Handel und Entwicklung weltweit zu fördern. Auch dies wird im Vorfeld des BRICS-Gipfels intensiv diskutiert, insbesondere, wie weit man mit einer neuen Währung gehen soll.

Einen wichtigen Beitrag zu den o.g. Bemühungen spielt natürlich auch die Reise des indischen Premierministers Narendra Modi am 8. und 9. Juli bei seinem offiziellen Besuch in Russland.  Das letzte Mal hatte Modi Russland 2019 besucht, als er nach Wladiwostok im Fernen Osten des Landes reiste.

Und schließlich wurde bekanntgegeben, daß Iran und Russland die Integration ihrer Zahlungssysteme, die beide von westlichen Sanktionen betroffen sind, jetzt abgeschlossen haben. Dies kündigte der Gouverneur der iranischen Zentralbank Mohammad Resa Farsin nach seiner Rückkehr von einem Treffen mit Vertretern der russischen Zentralbank am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg (5.-8. Juni) an. Beide Seiten hätten während des Treffens die Anforderungen für den Anschluss des russischen Mir-Zahlungssystems an das iranische Shetab-System festgelegt; das Projekt sei in die operative Phase eingetreten. In einer dritten Phase werden die Iraner mit ihren Shetab-Karten in Russland einkaufen können (TASS).

Statt diesen Bestrebungen feindlich gegenüberzutreten, wie es die G7 und die EU tun, sollte der Westen endlich die ausgestreckte Hand ergreifen, um gemeinsam mit den BRICS+-Staaten an der längst überfälligen Schaffung einer gerechten, aufbauorientierten Weltwirtschaftsordnung mitzuarbeiten. Frieden durch Entwicklung!

Quelle: https://eirna.de/

https://www.bueso.de/orban-effekt-nutzen-frieden-diplomatie-herbeifuehren

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