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Neues Skandalbuch: Außenminister Tillerson weist Beschuldigungen gegen Trump und Russiagate zurück

Bei einem Interview mit CNN am 6. Januar erklärte Außenminister Tillerson, das Thema „Russiagate“ spiele keine Rolle bei seiner diplomatischen Arbeit mit anderen Nationen,ds sei eine interne US-Angelegenheit. Die Frage, ob es Beweise für russische Einflußnahme in den US-Wahlen gebe, sagte er, diese lägen nicht vor. Bezüglich der Beziehungen mit Rußland, so Tillerson konzentriere man sich auf die „wirklich großen Themen“, wie Syrien, Ukaine, Stabilität in Osteuropa, aber man befasse sich auch damit, „was Rußland am Herzen liegt“.

Die allgemeinen Prioritäten für die Arbeit des US-Außenministeriums seien: „ein entnuklearisiertes Nordkorea, weltweiter Sieg über den Terrorismus und IS, Verbesserung der Beziehungen mit Rußland, ebenso wie die Verbesserung der Beziehungen mit China - die Weichen neu zu stellen“.

Tillerson wies Berichte über Konflikte zwischen sich und Trump zurück. 2017 sei „sehr erfolgreich“ gewesen; die vergangenen elf Monate, seit er, Tillerson, das Amt übernahm, sei eine Periode gewesen, in der viele Veränderungen, für die sich Trump in seiner Wahlkampagne eingesetzt hatte, auf den Weg gebracht werden mußten. Dafür sei viel Arbeit nötig gewesen, damit die Partner, die Alliierten und die Gegner sich darüber klar wurden, daß sich etwas geändert habe. Er erwarte ein „sehr, sehr erfolgreiches Jahr 2018.“

Tillerson machte sich über das neu erschienene Skandalbuch über Trump lustig, in dem Trump als uninformiert und nicht mit Außenpolitik beschäftigt dargestellt wird und sagte, er habe „keinen Grund, die geistige Fitness des Präsidenten zu beweifeln“. Er, Tillerson, lege dem Präsidenten alle Aspekte eines Themas vor und es gebe eine intensive Auseinandersetzung, an deren Ende dann die Entscheidung des Präsidenten stehe, die umgesetzt werde. Er fügte hinzu „Der Präsident hat dabei immer die richtige Entscheidung getroffen“.

Schliesslich ging Tillerson auf die Hauptsache ein: „Er ist kein typischer Präsident der Vergangenheit. Ich denke, das ist sehr klar. Deshalb hat ihn die amerikanische Bevölkerung gewählt. Sie hatten genug von dem, was in der Vergangenheit getan wurde. Sie wollten, daß sich etwas ändert.“