New York Rechnungshof verklagt Investmenthäuser

27.01.2008
New York Rechnungshof verklagt Investmenthäuser admin 27.01.2008

(LPAC) – In einem spektakulären Rechtsstreit wurden in den USA die Investmenthäuser Goldman Sachs, Citigroup, JPMorgan Chase und 23 weitere Finanzhäuser von drei New Yorker Behörden angeklagt,  der amerikanischen Hypothekenbank Countrywide Financial beim Betrug an ihren Investoren geholfen zu haben.

Auch zwei Wirtschaftsprüfungsunternehmen und Angestellte des Managements von Countrywide werden in der vom städtischen und staatlichen Rechnungshof von New York und deren Pensionsfonds vorbereiteten Anklageschrift erwähnt. "Die Vertragspartner und deren Buchprüfer veranlassten Countrywide, falsche Stellungnahmen abzugeben. Investoren verloren Millionen, und New Yorker Bürger ihre Wohnungen", hieß es in einer von der Bloomberg Nachrichtenagentur verbreiteten Äußerung des Leiters des Rechnungshofs des Staates New York, Thomas DiNapoli.

Die Verluste der New Yorker Rentenkassen durch Investitionen in Countrywide könnten, noch bevor sich der Staub gelegt hat, 100 Millionen Dollar erreicht haben. Die Anklageschrift stellt heraus, daß der Aufsichtsratsvorsitzende von Countrywide, Angelo Mozilo, und weitere Insider des Unternehmens Millionen von Countrywide-Aktienanteile sogar schon verscherbelten, während sie und die Vertragspartner Kredite von Countrywide als sichere und profitable Investitionsanlagen für New Yorks öffentliche Rentenkassen anpriesen.

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