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Öko-Diktatoren wollen Lausitzer Braunkohle zwangsschließen

Davon ausgehend, daß jedermann an den Klima-Hokuspokus glaubt, hat die Bundesregierung, wie es scheint, nicht damit gerechnet, daß bei den laufenden Verhandlungen über den Ausstieg aus der Braunkohleförderung in der Lausitz größere Hindernisse auftauchen. Aber da hat sie sich geirrt - der Widerstand vor allem gegen Pläne, diesen Ausstieg noch zu beschleunigen, wächst. Die Aussteiger sind verärgert und drohen den Kritikern, wenn bis spätestens 2020 der Fahrplan für das Ende der Lausitzer Braunkohle nicht stehe, werde man das Problem eben mit Zwangsbeschluß lösen. Da entlarven sich die Aussteiger als Öko-Diktatoren, die der Bevölkerung ganz autoritär etwas aufzwingen wollen. Diejenigen, die mit dem Slogan “Stoppt die Öko-Diktatur” tausende von Unterschriften für eine Resolution zur Verteidigung der Lausitzer Baunkohle gesammelt haben, lagen also richtig mit ihren Warnungen.

Die Drohung mit einem Zwangsbeschluß muß eindeutig weg, sonst machen Verhandlungen keinen Sinn, und was immer bei den Verhandlungen letztendlich herauskommt, es muß eine Klausel darunter stehen, die den Ausstieg aus dem Ausstieg ermöglicht. Da mehr und mehr Zweifel geäußert werden, daß die “Energiewende” nur mit Sonne und Wind und Biomasse funktionieren kann, wird die Braunkohle noch gebraucht—immerhin ein wichtiger Rohstoff, den die deutsche Wirtschaft direkt im eigenen Lande besitzt und nicht importieren muß.