Ostermontag: Dialog der Zivilisationen – statt Eskalation des Irankrieges und atomare Auslöschung

04.04.2026
Ostermontag: Dialog der Zivilisationen – statt Eskalation des Irankrieges und atomare Auslöschung klaus 04.04.2026

Am Ostermontag, dem 6. April, werden führende Strategie-Experten und Vertreter aus dem Iran, den Vereinigten Staaten, Europa, China und Nationen des Globalen Südens einen offenen Dialog über das Wesen und die Ursprünge des aktuellen Krieges gegen den Iran – sowie dessen zugrunde liegende historische und politische Ursachen – führen. Vor allem aber geht es um Lösungen, die zur Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur führen, um den legitimen Bedürfnissen jeder Nation in der Region und weltweit gerecht zu werden.

Hier die Aufzeichnung mit dem link zum ersten Panel und zum zweiten (englisch).

Für die gesamte Region – von Indien bis zum Mittelmeer und vom Kaukasus bis zum Golf – ist eine Politik des Wiederaufbaus und des Dialogs der Zivilisationen erforderlich, wie sie im Oasenplan vorgesehen ist, der 1975 vom renommierten amerikanischen Ökonomen und Staatsmann Lyndon LaRouche vorgeschlagen wurde und heute von Helga Zepp-LaRouche und dem Schiller-Institut aktualisiert wird.

Zu den Rednern des von der Nachrichtenagentur Executive Intelligence Review (EIR) veranstalteten Seminars gehören: Helga Zepp-LaRouche(Deutschland), Chefredakteurin von EIR; S.E. Abolfazl Pasandideh (Iran), Botschafter der Islamischen Republik Iran in Mexiko; S.E. Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Präsident von Guyana; Zhang Weiwei (China), Professor für Internationale Beziehungen an der Fudan-Universität in Shanghai und Direktor des China-Instituts; Adolfo Pérez Esquivel (Argentinien), Friedensnobelpreisträger von 1980; Purnima Anand (Indien), Präsidentin des BRICS International Forum, Botschafter Prof. Dr. Manuel Hassassian (Palästina), Palästinensische Autonomiebehörde u.a.

„Wir brauchen die Idee einer gemeinsamen wirtschaftlichen Entwicklung auf der Grundlage des Konzepts des Oasenplans für die gesamte Region“, erklärte Zepp-LaRouche auf der Sitzung der Internationalen Friedenskoalition am 27. März. „Zunächst müssen Kanäle vom Mittelmeer und dem Roten Meer zum Toten Meer angelegt werden; friedliche Kernenergie soll für die Entsalzung großer Mengen von Meerwasser genutzt werden, um damit die Wüste zu begrünen, Wälder, Ackerland und Obstplantagen anzulegen und dieses Wasser zur Versorgung der Bevölkerung zu verwenden. Auf diese Weise könnten wir Entwicklungskorridore schaffen, wie zum Beispiel die Verbindung des China-Pakistan-Korridors mit dem Nord-Süd-Transportkorridor von St. Petersburg nach Chabahar und möglicherweise weiter nach Indien, und diese mit anderen Entwicklungskorridoren verknüpfen, um diese Länder mit der Türkei, mit Afrika und mit Europa zu verbinden. Denn in der Antike war diese Region der Ort der alten Seidenstraße, und damals war sie der Knotenpunkt, der die drei Kontinente durch Handel, den Austausch von Wissenschaft, Technologie, Kunst, Ideen und Philosophie verband. Und genau das kann diese Region wieder werden.“

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